Ick bin eine Berlinerin

Die Loveletter
Die Loveletter Convention 2016

So jedenfalls fühlte ich mich das Wochenende über auf der Loveletter Convention 2016. Ohne mich ständig wiederholen zu wollen, gäbe es eine Stadt in die ich ziehen würde, wäre es Berlin oder wenn ich Mira glauben darf Wien versus Vancouver. Diesmal fahre ich, wenn ich im November auf unserem MVP-Summit in Seattle bin nach Kanada – ich schwöre es.

Mir hat es einen Heidenspaß gemacht, mich mit allen zu unterhalten, die es nicht schnell genug schafften, vor mir zu flüchten. Meine Neugierde ist immer riesengroß und sollte ich jemanden damit zu Nahe getreten sein, bitte ich gerne um Entschuldigung. Bereits am Sonntag fühlte ich mich unter euch, sowie auf dem Gelände, absolut heimisch. Obwohl ich da erst auf den „Ick bin eine Berlinerin“ weiterlesen

Auf nach Berlin zur Loveletterconvention

Fotoshooting mit Emöke mit unserem California für "Im Netz der NSA".
Fotoshooting mit Emöke mit unserem California für „Im Netz der NSA“.

Jetzt ist es tatsächlich schon soweit. Morgen Abend nach unserer Chorprobe zu unserem Musical Maria Magadalena, das für diese Spielsaison auf der Freilichtbühne Hallenberg ansteht, geht es auf die Straße nach Berlin. Das wird ein anstrengender Abend, denn knapp fünf Stunden dauert es, bis ich dort ankommen werde. Mit anderen Worten irgendwann zwischen Freitag und Samstag.

Diesmal nehme ich nicht unseren bequemen Wohnwagen mit, sondern bleibe die zwei Nächte in unserem California. Ich hatte euch das Auto ja genauer in dem Roman: „Im Netz der NSA“ – vorgestellt, wo Tamara immer damit auf Tour ist. Ich liebe dieses Auto, weil es mir so ein Gefühl von Freiheit und Einfachheit gibt. Übrigens war es ein junges Berliner „Auf nach Berlin zur Loveletterconvention“ weiterlesen

Ein bunter Strauss von Menschen die Leipziger Buchmesse 2016

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Leipziger Buchmesse am Sonntag noch früh am Morgen

So möchte ich meine Erfahrungen von der Leipziger Buchmesse 2016 zusammenfassen. Vor ein paar Jahre, war ich als Besucherin mit einer Podiumsdiskussion über Selfpublishing, das erste Mal auf der Messe. Schon damals fand ich die Atmosphäre, geprägt von den Leserinnen und Lesern, auf der Suche nach ihren Autorinnen und Autoren, erfrischend persönlich. Ganz anders als die Frankfurter Buchmesse, wo ich mich als Leserin und als Autorin oft als lästig empfinde. Meine Erwartungen waren nicht besonders groß. Jeden Tag einen netten Kontakt, das war mein Ziel.

Herauskam ein bunter Strauss von Menschen die mich berührten, verblüfften, zum Lachen brachten, die ich bewunderte für ihren Lebensmut, ihren Humor, die mir Lebensweisheiten mit auf den Weg gaben und vor allem jede Menge Geschichten. Da gab es zuerst die anderen Mitstreiter auf dem Autoren-Gemeinschaftstand. Jeder auf seine Weise ein Unikat. Besonders innig war unser Verhältnis in der sich gegenüberstehenden vierer Gruppe. „Ein bunter Strauss von Menschen die Leipziger Buchmesse 2016“ weiterlesen

Im Kindle Deal der Woche Hannas Wahrheit

HannasWahrheit-SliderManchmal kommt die Information ganz kurzfristig. Mein Roman Hannas Wahrheit kommt in der eBook Version vom 01.04.-08.04.2016 in den Kindle Deal der Woche. Der Preis wird um 50% auf 1,49 Euro reduziert.

Ein Tipp für Autoren ist es, bei einem Buch eine Zielgruppe vor Augen zu haben und für die zu schreiben. Das ist nicht nur für den Autor wichtig, der für sein Manuskript einen Verlag sucht, sondern noch viel mehr für denjenigen, der alles selbst in die Hand nimmt. Ich finde es unglaublich schwer so eine „Persona“ (der Link geht zu einem Artikel, der das ganze gut erklärt) für mich zu schaffen. Statt es analytisch anzugehen, gab ich nach ein paar Versuchen auf. „Im Kindle Deal der Woche Hannas Wahrheit“ weiterlesen

Auf nach Leipzig

Sind einfach nur Lecker
Sind einfach nur Lecker

Der Wohnwagen ist angehängt, das Auto gepackt – morgen früh geht es los Richtung Leipzig. Das ist Arbeiten und Urlaub in einem. Ich bin furchtbar neugierig, was ich in den nächsten Tagen erleben werde. Zum einen sind da natürlich die Messe-Events. Morgenabend ist die Preisverleihung des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung an Heinrich August Winkler. Begleitet von dem Gewandhaus Orchester Leipzig. Ich weiß jetzt schon, dass ich das in vollen Zügen genießen werde. Und vielleicht bekommt ihr irgendwann meine Eindrücke dazu in einer Geschichte erzählt.

Am Freitagabend dann die Messeparty in der Moritzbastei. Okay, eine Partymaus bin ich nicht, dennoch kann ich dort vielleicht neue Kontakte knüpfen. Und zuletzt die Messetage selbst, wo ich garantiert einige interessante Menschen treffen werde und womöglich sogar Leserinnen und Leser meiner Geschichten. „Auf nach Leipzig“ weiterlesen

Szene aus dem neuen Roman: Aus dem Schatten

Stefanie
Stefanie

Heute gibt es mal einen Auszug aus meinem neuen Roman: Aus dem Schatten. Er steht in den Startlöchern. Meine Newsletter Abonnenten erfahren morgen, wann er erscheint. Im nächsten Newsletter, wenn das gedruckt Buch vorliegt, gibt es dann eine Verlosung. „Szene aus dem neuen Roman: Aus dem Schatten“ weiterlesen

Kostenloses Besucherticket für die Leipziger Buchmesse

Zum ersten Mal wLBM16_LeipzigLiest_rgberde ich auf dem Autorengemeinschaftsstand in Halle 5, Stand D430 auf der Leipziger Buchmesse, vom 17.-20. März, meine Bücher ausstellen. Dafür habe ich inzwischen jedes Buch als Taschenbuch veröffentlicht. Um ehrlich zu sein bin ich ziemlich aufgeregt.

Es ist nicht die erste Messe an der ich teilnehme. Ich war schon als Aussteller, Sprecher oder Standbetreuung auf der CeBIT. Deutschlands größter Computermesse. Doch dieses Jahr ist es das erste Mal, dass ich als Autorin auftrete. Ich kennen Tage, wo ich gefühlte einhundert Mal auf die Uhr schaute, weil ich nicht wusste, wie ich die Zeit rum bekommen sollte. Genauso kennen ich es, dass die Leute Schlange standen und ich noch nicht mal dazu kam etwas zu trinken oder zu essen. „Kostenloses Besucherticket für die Leipziger Buchmesse“ weiterlesen

Rohentwurf Duke 2: 1. Kapitel – Abendessen – Szene 2

Beautiful black stallion run in desert dust against sunset skyNoch während ich die Tür zu der Wohnung von Hennig aufschloss, streifte ich mir gleichzeitig die Schuhe ab. Ich warf die Jacke auf den Boden, schlüpfte aus dem Sweatshirt, zog erst das eine Bein, dann das andere aus der Stretchjeans, so dass ich am Ende nur noch in Unterwäsche in dem Schlafzimmer ankam. Auf dem Bett lag ein schwarzes, schlichtes Etuikleid, daneben eine noch verpackte Feinstrumpfhose, sowie meine einzigen eleganten Schuhe, die sogar einen Miniabsatz aufwiesen. Ich hob den Zettel, der auf dem Kleid lag auf. Nur ein Vorschlag, falls du nicht weißt, was du anziehen sollst, stand darauf und dahinter hatte Henning ein Smiley gemalt. Typisch für ihn, er plante immer im vor aus.
Ich stellte die Dusche auf besonders heiß, nahm reichlich Shampoo und Duschgel, um auch den Rest des Pferdegeruchs loszuwerden. Schaffte es in Rekordzeit, mir die Haare trocken zu föhnen, eine Spur Make-up für die roten Stellen in meinem Gesicht aufzulegen, so dass ich keine Dreiviertelstunden später vor dem Restaurant stand. Immer noch eineinhalb Stunden nach der ursprünglich vereinbarten Zeit. Ein wenig außer Atem, ging ich hinein. Ein Kellner erblickte mich, kam mir lächelnd entgegen und nahm mir den Mantel ab, den ich passend zu dem Kleid ausgewählt hatte. „Rohentwurf Duke 2: 1. Kapitel – Abendessen – Szene 2“ weiterlesen

Meine Lesung im KUMA – Oberschledorn

Kuma16Sich auf anhieb wohlfühlen in einem künstlerischen Ambiente in einer heimeligen Atmosphäre, so kann ich den Beginn des Abends nur beschreiben. Ein spannendes Gespräch durfte ich gleich zu Anfang mit einer Journalistin führen und wir hatten viel Spaß miteinander. Oft ist es so, dass mich die Fragen anderer zu meinen Geschichten inspirieren nachzudenken, warum ich etwas so schreibe und nicht anders.

Dabei wurde mir diesmal klar, wie sehr mich die Rezensionen meiner Bücher, die ich alle lese, beschäftigen. Warum empfinden manche Leserinnen meine Protagonistinnen als zu tough? Während andere sie als zu lasch bezeichnen? Warum spricht ein Leser von fehlendem Realismus? Stellt er sich die Frage auch, wenn er z.B. den letzten James Bond Film Spectra anschaut? „Meine Lesung im KUMA – Oberschledorn“ weiterlesen

Rohentwurf Duke 2: 1. Kapitel – Abendessen – Szene 1

Red arabian horse runs gallop in dust arenaIn meinen Ohren klang es wie ein Stöhnen. Unwillkürlich spannte ich jeden Muskel in meinem Körper an. Ich spürte den Schweiß, der mir zwischen den Schulterblättern herabrann. Die nächste Kontraktion kam. Ich hielt die Luft an.
»Verflucht Vera, so bist du mir überhaupt keine Hilfe. Im Gegenteil. Willst du, dass sie mir die Arme bricht?«, schimpfte Dr. Brenner vor sich hin. Sein Gesicht war vor Anstrengung rot und auch ihm perlte der Schweiß von der Stirn. Sein eine Hand steckte bis zur Schulter in der Stute. Tamira fohlte zum ersten Mal und ausgerechnet bei ihr hatte das Fohlen nicht die normale Position eingenommen mit dem Kopf zuerst durch den Geburtskanal zu kommen. Ich sah, dass die Stute am Ende ihrer Kräfte war. Die Bilder aus meiner Vergangenheit krochen in meine Gedanken und es war die Erinnerung, die mir die so dringend notwendig Ruhe nahm, die die Stute brauchte, um die Geburt heile durchzustehen und Dr. Brenner, damit er seinen Job machen konnte, ohne dass ihn die Kontraktion den Arm brach. „Rohentwurf Duke 2: 1. Kapitel – Abendessen – Szene 1“ weiterlesen