Recherche: Vivien und die Segelschifffahrt

old ship in a thunderstormWer seit dem Januar 2016 meinen Blog verfolgt, weiß dass ich dieses Jahr als erstes meine Fantasy-Reihe: Licht und Dunkelheit beenden werden. Insgesamt stehen auf meinem Plan vier Bücher. Zwei davon sind bereits veröffentlicht: Levarda und Theona. Zur Zeit schreibe ich an dem dritten Band: Vivien.

Vivien ist ein Tochter des Elementes Luft. Sie ist leichtsinnig, spontan, fröhlich, aber besitzt unglaublich gutes Herz. Sie will nie etwas Böses und doch gerät sie immer wieder durch ihren Charakter in Schwierigkeiten. Wer die anderen Romane gelesen hat, weiß das Luft ein Element des Gottes Lethos ist. Womit klar ist, dass auch er wieder in dieser Geschichte einen kurzen Auftritt erhält.

Generell dachte ich immer, dass es viel leichter ist ein Fantasy-Roman zuschreiben, als ein Gegenwartsroman. Immerhin muss ich mich da an keine historischen Tatsachen, physikalischen Gesetze, Begrifflichkeiten, Prozessabläufe oder existierende Örtlichkeiten halten. Alles Dinge, die mich beim Schreiben der Gegenwartsliteratur aufhalten. Auf der anderen Seite, muss ich aber meine Welt, über mehrere Bände hinweg, im Griff behalten. Welche Tierarten, welche Möglichkeiten der Beeinflussung der Energien, mit welchen Konsequenzen, welche Flüsse, Orte oder ländlichen Begebenheiten verwende ich, und muss sie dann entsprechend berücksichtigen. Wer sich mal mit der Entstehung der Bücher von J.R.R. Tolkien beschäftig hat, weiß wie lange er an dem Feinschliff seiner Welt, einschließlich der Sprache der Elfen, gearbeitet hat. Viele Autoren und Autorinnen bedienen sich noch immer seiner erfunden Figuren. Sei es Elfen oder Orks.

Einschub: Mein Sohn und ich diskutieren immer, ob so was in Ordnung ist oder nicht. Ich finde es ist ja eine Ehre für den Autor, wenn sich anderer Schreiberlinge seiner entwickelten Figuren bedienen. Andererseits, wenn ich an mein Besuch in Dublin im Literaturmuseum zurückdenke und dort an Bram Stoker´s Dracula, glaube ich, er würde sich heute im Grab umdrehen. Sein Alptraum bescherender Antagonist/Protagonist Dracula, als machomäßiger, gut gebauter, megaguter Liebhaber – nee, ich glaube so hat er sich das nicht vorgestellt.

Ich stelle an mir fest, dass ich mich auch in meinen Fantasy-Romanen am liebsten an existierenden Fakten festhalte. Einer meiner Autorenkollegen fragte mich mal warum und ob es mir an Fantasy mangelte. Ja – muss ich zugeben und doch gibt es noch einen anderen Grund. Als Leserinnen fiel es mir besonders bei Science-Fiction Bücher schwer, in ein neue Welt rein zu finden. Dinge zu verwenden, die wir aus unserem Alltag oder der Geschichte kennen, macht es sowohl für den Schreibenden, als auch den Lesenden einfacher.

Wusstet ihr, dass ein Segelboot früher gar keine Ruder hatte, wie ihr es aus den vielen Piratenfilmen kennt? Erst im 18. Jahrhundert gab es die Entwicklung des Steuerrads, schenkt man einer Anmerkung eines Community-Mitglieds aus dem Weltenbastler Forum Glauben. Bis dahin soll ein Kolderstock verwendet worden sein, womit der Rudergänger das Steuerruder umlegte. Die Aufgabe des Steuermanns auf Deck war es, die Augen für den Rudergänger zu sein, der unter Deck den Koderstock bediente. Witzig oder?

Schreiben – Publizieren – Wiederholen

So lautete die Übersetzung eines amerikanischen Ratgebers, Write-Publish-Repeat, den ich mir letztes Jahr zu Gemüte führte und das ist mein Credo für dieses Jahr. Statt mich mit Verkäufen, Marketing oder sonstigen Aktivitäten zu beschäftigen, konzentriere ich mich darauf mein Zeit mit der Veröffentlichung von vier Büchern in diesem Jahr zu realisieren. Das ist leichter gesagt, als […]

Mein Vorbild Nora Roberts

Ich bin ein totaler Fan von Nora Roberts. Nicht nur, dass ich viele ihrer Bücher selbst gern lese, vor allem die Neueren wie The Witness, Whiskey-Beach oder The Collector; mich fasziniert die Schreibdisziplin von Nora Roberts. Bislang hat sie, wenn ich es richtig gezählt habe, 192 Bücher veröffentlicht. Darunter sind auch Krimis, die sie unter dem Pseudonym J.D. […]

Verlosung der signierten Buchexemplare

So ist das dieses Jahr. Ich plane, nur um es dann wieder umzuwerfen. Der letzte Blogbeitrag, war also doch noch nicht der Letzte in diesem Jahr. Für meine Newsletter Abonnementen, gab es eine Verlosung. Statt des geplanten einen Buchexemplars, entschied ich mich heute spontan dazu, drei zu verlosen (genau, eine weitere Planänderung). Ich habe mich […]

Zum Jahresende 2015

Das wird mein letzer Blogbeitrag für dieses Jahr. Wir sehen uns im neuen Jahr 2016 in alter Frische. Auch wenn ich es nicht mehr geschafft habe meinen Roman „Aus dem Schatten“ für euch in diesem Jahr freizugeben, so kommt doch noch der Kurzroman „Sam und Emily“ zwischen Weihnachten und Neujahr heraus. Wenn Ihr wissen wollt, […]

Videos von der Lesung im historischen Infozentrum Kump

Die Videos von meiner Lesung am 22.10.2015 im historischen Infozentrum Kump in Hallenberg zu veröffentlichen, hat viel länger gedauert, als gedacht. Doch das hatte einen wichtigen Grund. Wir haben mit insgesamt vier Microphonen aufgenommen: Dem internen Microphon unserer Videokamera Dem Funkmikrophon an meiner Bluse, welches mit der Kamera verbunden war. Einem Microphon aus dem Kump, […]

Autoreninterview mit Andy Malone zu The Seventh Day

Auf der MVP-Summit 2013 saß ich neben meinem schottischen MVP-Kollegen (MVP for Enterprise Security) Andy Malone. In der Pause stellte ich ihm gefühlte tausend Fragen zu seiner Expertise, weil ich die Infos für meinen damals nur im Kopf existierenden Roman „Im Netz der NSA“ benötigte. Nicht nur das Andy super erklären kann, nein, es stellte […]

Und wo bleibt die Vernunft?

Fassungslos beobachte und lese ich, was die Anschläge von Paris in einem demokratischen Staat auslösen. Genauso verwirrt höre ich den Gesprächen von Eltern zu, die geradezu in eine Hysterie verfallen, wenn es um den Besuch eines Weihnachtsmarktes geht oder einer Veranstaltung. Hallo, wo leben wir nochmal? – In Deutschland? Da werden Kampfeinsätze geflogen, über Kriegseinsätze […]

Eine Frage der Perspektive

Gestern bekam ich von meiner Lektorin Sam & Emily zur letzten Überarbeitung zurück. Sobald ich mit meiner Arbeit fertig bin, geht er zurück zu ihr, danach zur Schlusskorrektur zu meiner neuen Korrektorin, um dann zum letzten Lesen vor der Veröffentlichung, wieder bei mir zu landen. Diesmal ist meine Lektorin von der Geschichte nicht so begeistert. […]

Gelesen: Disruption – Das Spiel mit Technologien und Paradigmen

Der Titel für das Buch ist spitzenmäßig gewählt und das will aus meinem Mund etwas heißen, quäle ich mich doch ständig mit Titeln herum. Warum ist er so gut? Zum einen, weil Nicki es ständig schafft einen aus den angenommenen Gedanken, worauf er gerade hinauswill, herauszukatapultieren. Dazu passt der Begriff Disruption. Weiterhin besitzt er eine […]