Vera Kamphoven fiktive Protagonistin - Kerstin Rachfahl Schriftstellerin

Vera Kamphoven fiktive Protagonistin

2011-02-01-veraVera Kamphoven ist die fiktive Protagonistin in meiner Geschichte: Duke – Ein weiter Weg zurück. Die Persönlichkeit von Vera ist durch viele Höhen und Tiefen gegangen. Weil es die erste Geschichte ist, die ich geschrieben habe, musste Vera einiges aushalten. Insgesamt schrieb ich den kompletten Roman drei Mal. Jeweils mit einem ganz unterschiedlichem Plot. Doch irgendwann hat sich die Vera, die du in der Geschichte findest durchgesetzt. Es gab nie eine echte Person, die ich im Kopf hatte, als ich begann Vera´s Geschichte aufzuschreiben.

Ích liebe meine Figuren und sie leben eine ganze Weile mit mir. Vor allem Vera hat mich lange Zeit begleitet. Neun Jahre lang habe ich mich immer wieder an ihr probiert und sie durch die unmöglichsten Szene gejagt. Das Bild ist ein Ausschnitt von einem Foto aus der Bilddatenbank Fotolia und wurde von Florian Korten hinein gestellt. In diesem Bild finde ich meine Protagonisten wieder.

Vera geht durch eine harte Zeit in der Geschichte, aber sie hat auch sehr viel Kraft, die ihr selber manchmal nicht bewusst wird. Als ich den Roman fertig hatte, anfangs in der dritten Person, war ich nicht zufrieden. Beim Lesen fand ich es schwer, Vera zu verstehen. Andererseits entgleitet die Ich-Perspektive gerne ins Klischeehafte und bedeutet für mich als Autor nochmal ein viel intensiveres Auseinandersetzen mit der Figur. Dabei darf das eigene Ich mit dem fiktivem Ich nicht verwechselt werden. Vera ist Vera geblieben, durch und durch. Ich kann nicht so gut mit Pferden umgehen, besitze weder ihre Fähigkeiten beim Reiten, noch beim Umgang mit den Pferden.

Was mich mit Vera verbindet ist die Liebe zu diesem einen Pferd. Silver Star ist mein seelischer Spiegel. Das hört sich esoterisch an, ist aber eine Tatsache und jeder der sich mit (Menschen)-Training beschäftigt versteht was ich meine. Wir kommunizieren zu 80% über den Körper und Pferde lesen diese Körpersignal ganz fein aus, denn als Fluchttiere sind sie darauf angewiesen. Silver spiegelt also meine Körpersignale wieder und zwar die Echten. Wer sich gerne von einem Pferd gespiegelt sehen möchte, kann z.B. ein Seminar bei der: Pferdeakademie besuchen.