Technisches Glossar

Zu den Romanen “Im Netz der NSA” und “Aus dem Schatten”.

Office 365: Eine Cloud-Lösung von Microsoft, dass es einem Unternehmen ermöglicht ohne eigene Server Installationen auf verschiedene Server-Produkte über das Internet zu zugreifen. Die Möglichkeiten hängen davon ab, welchen Plan der Kunde wählt. Dahinter stehende Produkte sind Exchange, SharePoint, Skype, Office, OneDrive oder Yammer, wobei es immer wieder neue Ergänzungen gibt, etwas umbenannt wird oder auch mal rausfällt. Mehr zu Office 365 auf unserem Blog Himmlische-IT.

Exchange-Server: Ist eine Serversoftware von Microsoft speziell auf die interne und externe Kommunikation von Arbeitsgruppen ausgerichtet. Mit ihr können: E-Mail, Kalender, Aufgaben oder Termine koordiniert und kommuniziert werden.

Infrastruktur: Der Aufbau des Severnetzes in einem Unternehmen in der Verwendung der Exchange-Infrastruktur ist damit z.B. der Aufbau der Exchange Umgebung gemeint.

Gepatchte Systeme: Jede Software enthält Fehler. Microsoft hat angefangen jeden zweiten Dienstag Fehlerkorrekturen zu ihrer Software herauszuschicken. Seine Systeme immer auf dem laufenden zu halten ist unabdingbar, möchte man Sicherheitslücken vermeiden. Aber nicht immer klappt das Reibungslos. Auch andere Hersteller sind dazu über gegangen regelmäßige “Patches” (frei übersetzt Flicken) zur Verfügung zu stellen. Microsoft spricht auch von dem sogenannten Patchday.

Firewall: Kann eine Hardware sein, ist aber meistens eine Software die regelt welches Protokolle (Kommunikationsregeln) wie mit der internen Struktur kommunizieren oder wie welche Daten fließen dürfen.

Spamfilter: Ist eine Software die verhindern soll, dass ungewollte E-Mails in das eigene Postfach gelangen. Das können Werbemails sein, aber auch Angriff mit Maleware. Er funktioniert z.B. nach Begriffen oder gleicht die gesendete Adresse mit bekannten Versendern von Maleware ab.

Administrationsaccounts: Das sind die Benutzer mit der Zugriffsberechtigung für die Administration der Systeme. Egal ob für die Server oder für die Clients.

Null-Berechtigungsstufen: Hat ein Mitarbeiter die Administrationsberechtigung, darf er (manchmal unterschieden nach Rollen), ein System konfigurieren, Benutzer anlegen, Passwörter ändern usw. Das Konzept der Null-Berechtigungsstufen von Microsoft besagt, das kein Administrationszugang auf die Systeme Zugreifen darf. Stattdessen muss ein Antrag gestellt werden und dann wird auf die Aufgabe bezogen für eine gewisse Zeit die Berechtigung erteilt. Bis dahin hat der Administrator also “Null-Berechtigungen”.

Keymanagement: Frei übersetzt “Schlüsselmanagement”, bedeutet in meinem Fall die obersten Manager, die die wichtigsten Kunden betreuen.

Cloud: So werden alle Lösungen genannt, wo Software über das Internet zur Verfügung gestellt wird ohne das eine Serverinfrastruktur existieren muss. Manchmal kann es sich aber auch um Software handeln, die heruntergeladen wird auf das eigene System und das Lizenz Management erfolgt über das Internet.

Early Adopter: So bezeichnet die Marketingwelt die Menschen, die sich zuerst auf neues stürzen. Egal ob das jetzt Technik, Mode oder was es sonst noch so gibt ist. Es sind besonders innovationsfreudige Menschen.

Transparency Report: Ist ein regelmäßig erscheinender Bericht von Microsoft zur Zeit im Trust Center, wo sie darstellen, wie oft der Staat Zugriff auf ihre Systeme gefordert hat und aus welchem Grund.

Surface: Ist eine Hardware von Microsoft ein Mix zwischen Tablett und einem Laptop.

SharePoint: Ist die Colloberations Plattform von Microsoft. Hier sollen Teams schnell miteinander gemeinsam arbeiten können, indem sie auf Dokumente, Termine oder Projekte zugreifen. Das ist nur der Versuch einer knappen Erklärung.

Outlook: Ist das E-Mail Programm von Microsoft, dass optimal die Funktionen und Möglichkeiten des Exchange Servers nutzt.

Active-Directory: Ist ein Verzeichnis im Windows-Server wo alle Benutzer und ihre Berechtigungen hinterlegt sind.

Hyper-V: Ist die Virtualisierungslösung von Microsoft, die kostenlos beim Windows Server dabei ist. So können mehrer Serversysteme mit unterschiedlichen Aufgaben auf einer Hardwarestruktur laufen. Mehr zu Hyper-V findet ihr auf unserem Blog Hyper-V-Server.

Microsoft Dynamics (NAV für Navision): ist eine Software für die Buchhaltung, Produktionsplanung, Lagerhaltung, Lohnbuchhaltung, Anlageverwaltung und Beziehungsmanagement mit dem Kunden.

SQL: Sequence Query Language ist eine Datenbank und Datenbanksprache, die unter vielen Anwendungen als Basis benötigt wird z.B. für eine kaufmännische Software.

Sparkel Your Business und Fuzzy sind von mir frei erfunden Namen für Software.

Downzeiten: Die Zeiten wo der Server nicht erreichbar ist. Die meisten Unternehmen können es sich gar nicht mehr erlauben, dass ihr System mal heruntergefahren werden muss.

Metadaten: Sind Begriff die von allen gleich verwendet werden um z.B. Informationen zu strukturieren Beispiel für die Geschichte wäre z.B. Kunde, Alwaysme, Angebot, Anfrage, Rechnung, Reklamation …

Sway: Ist eine Software (App = Application) mit der sich Texte, Bilder, visuell schnell interaktiv zusammenstellen und teilen lassen. Dabei wird die Darstellung optimiert für das Gerät, dass auf die Präsentation zugreift also z.B. ein PC oder Smartphone.

Click-To-Run Version: Ist eine Form wie die Software auf das System installiert wird, die besonders schnell ist. Teil der Software die als erstes benötigt wird stehen zuerst zur Verfügung. So kann schon während die Installation im Hintergrund läuft mit der Software gearbeitet werden.

Deltas: Nur die Unterschiede zwischen zwei Software Versionen werden installiert.

OneDrive: Ist ein Ablageplatz im Internet von Microsoft auf die der Kunde mit all seinen Geräten Zugang hat und auch anderen Zugang gewähren kann.

Deployment: In der Geschichte bezeichne ich damit den Prozess, wo die Software in das Unternehmen eingeführt und installiert wird.

Power BI: Power Business Intelligence, bereitet statistische Daten aus verschiedenen Quellen auf, die ausgewertet und dargestellt werden können. Die Flexibilität in der Darstellung durch das setzen von Filtern oder Indexen ist dabei so spannend. Normalerweise müsste jede Veränderung der Datenabfrage neu programmiert werden. Power BI setzt auf Excel auf und darunter liegt eine SQL-Datenbank.

Dashboard von Power BI: In Office 365 kann man eine Seite erstellen, wo die wichtigsten Daten für den Geschäftsführer visuell und mit Zahlen dargestellt werden.

Sway-Beispiele:

Sam & Emily oder Eine Geschichte entsteht

Bildergalerie: