Sondereinheit Themis: Natasha - Kerstin Rachfahl Romantik und mehr ...

Sondereinheit Themis: Natasha

Kriminalhauptkommissarin Natasha Kehlmann sollte anfangs Felicitas heißen und ein​ anderer Charakter sein​, vor allem, was ihre Kleidung betraf. Schon bei meinem Fotoshooting im September 2015, schlüpfte ich in die Haut dieser Figur,​ ohne dabei genau zu wissen, in welche Abenteuer ich sie schicken wollte. Je länger sie in meinem Kopf herumspukte, desto mehr Gestalt nahm sie an. Als ich dann am 24.09.2017 endlich mit dem ersten Band der Sondereinheit Themis startete, da konnte ich die Geschichte, trotz Urlaub und vieler privater sowie geschäftlicher Termine, unglaublich schnell herunterschreiben. Manche Szenen liefen wie Kinoszenen ständig in meinem Kopf ab​. Vor allem das Ende, welches im dritten Band, kommt steht für mich unwiderruflich fest. Mal sehen, ob sie es mich so schreiben lässt.

​Kriminalhauptkommissarin

​Natasha Kehlmann


​Mutter  Olga Orlow Russin.

Vater Georg Kehlmann Deutscher.

​Lebt in Berlin. Hochleistungssportlerin im Schwimmen. Gibt die Sportler Karriere für die Ausbildung zur Kriminalkommissarin beim Bundeskriminalamt auf. Nach dem ​Studium Master of Public Administration bewirbt sie sich für die Sondereinheit Themis.

​Der familiäre Background von Natasha

​Natasha ist ein Einzelkind. Ihre Eltern sind glücklich verheiratet. Lange Zeit musste der Vater, um die Mutter werben, bis sie ihn erhörte. Das lag daran, dass Olga Kehlmann, vor ihrer Heirat Orlow eine Weltklasse Schwimmerin war, die sämtliche Goldmedallien gewonnen hat und sich von ihrem Training nicht ablenken lassen wollte. Georg Kehlmann, der im Marketing eine Unternehmens arbeitete, das Olga sponserte, blieb jedoch beharrlich​ und am Ende hat er sich seine Olga erobert. Aufgrund ihres harten Trainings, war die Schwangerschaft und Geburt von Natasha nicht leicht. Deshalb entschieden sich die Kehlmanns nur für ein Kind. Natasha hätte gerne Geschwister gehabt. Vor allem, weil sie sich bei dem engen Band zwischen den Eltern​, oft als drittes Rad gefühlt hat.

Charakter von Natasha

Natasha ist ein introvertierter Menschen, unglaublich dizipliniert und Wettbewerbsorientiert. Sie hat eine natürliche Begabung für das Schwimmen. Bereits als kleines Baby, hat Olga sie mit zum Schwimmen genommen. Ihre Tochter sollte nie in ihre Fußstapfen treten, denn Olga hat in ihrem Leben alle ihre sportlichen Ziele erreicht. Jedoch ist es für sie selbstverständlich, als sie das Talent von ihrer Tochter erkennt, dass diese es auch nutzt.

Im Grunde genommen kämpft Natasha Zeit ihres Lebens, um die Anerkennung ihrer Eltern. Sie möchte wahrgenommen werden. Natasha war ein Kind, dass sich an die gesetzten Regeln in ihrem Elternhaus gehalten hat. Auch ihre Pubertät verlief in ruhigen Bahnen.

Neben dem Schwimmen ist ihr größtes Hobby, das Lernen von Sprachen. Sie ist von der Psychologie der Menschen und den verschiedenen Kulturen völlig fasziniert. Die Sprache ist für sie der Schlüssel, um das Verhalten von Menschen besser zu verstehen. Sie besitzt eine natürliche Empathie. Das Einfühlungsvermögen, ihre Sprachbegabung gepaart mit ihrer stillen Art, führt dazu, das Fremde ihr gerne aus ihrem Leben erzählen.

Natasha ist ein pragmatischer Mensch. Eine Wohnung oder etwas zu besitzen, spielt für sie keine Rolle. Sie geht in ihrer Arbeit völlig auf und darum dreht sich in ihrem Leben auch alles. Außerhalb der Arbeit hat sie keine Kontakte. In ihrer Freizeit treibt sie Sport oder lernt eine neue Sprache. ​

​Kindheitsfreundin

Marietta Franke, ist das genau Gegenteil von Natasha. Sie ist extrovierte, laut, hat jede Menge Freunde und genießt das Leben in vollen Zügen. Es sind genau diese Gegensätze, die die zwei Mädchen zu besten Freundinnen machen​. Beide sind Teil des deutschen Schwimmteams und werden von Olga trainiert.

Natasha hat wenig Zeit für Freunde. In der Schule ist sie eine unauffällige Mitschülerin.​ Die meisten Klassenkameraden lassen sie einfach in Ruhe oder finden sie mit ihrem Sprachfemmel merkwürdig. Natasha ist eine gute Schülerin, in Sprachen herausragend. Im Schwimmteam jedoch, ist sie die Außenseiterin. Nicht nur weil ihre Mutter die Trainerin ist, sondern auch weil sie eine Ausnahmeathletin ist. Ein optimaler Nährboden für Neid und Konkurrenzdenken.​ Marietta hingegen, juckt das nicht die Bohne. Sie liebt es der Mittelpunkt für Natasha zu sein, die in ihrer Freundschaft absolut loyal ist.

Erst als Natasha durch eine Verletzung eine Trainings- und Wettkampfspause einlegen muss, ändert sich das Verhältnis der Beiden.​ Was genau zwischen den beiden passiert und welchen Einfluß das auf Natashas Leben hat, erfahrt ihr im Laufe der drei Bände.​

Was macht Natasha für mich besonders?

Ich schwimme für mein Leben gern. Meine Mutter erzählte mir immer die Geschichte, wie ich schwimmen lernte. Bevor sie mir die Schwimmflügel anlegen konnte, lief​ ich im tiefen Bereich des Schwimmbads den Beckenrand entlang, ​ als ich geschubst wurde. Ich fiel ins Wasser, tauchte wieder auf und ab da, brauchte ich nie wieder Schwimmflügel. Am liebesten schwimme ich im Meer oder im See. Anfangs sollte Natasha eine Balletttänzerin oder eine Leichtathletin sein. Doch aus irgendeinem Grund, wurde sie dann zu einer Hochleistungssportlerin im Schwimmen.

​Bei Natasha konnte ich zum erste Mal darüber schreiben, was Schwimmen für mich bedeutet. Ich habe es nie geschafft meinen Kindern das Schwimmen beizubringen, weil es für mich so selbstverständlich ist wie das Atmen. Aber oft fehlten mir auch beim Schreiben die Worte um zu erklären, wie es sich für mich anfühlt eins zu sein mit dem Wasser.

​An Natasha liebe ich ihre stille, unnachgiebige Art. Sie ist so unglaublich Diszipliniert, wenn es um ihren Sport geht. Das würde ich mir selbst oft gerne wünschen. Vor allem, weil es mir grundsätzlich echt leicht fällt eine Sportart zu erlernen. Doch den Schweiß um darin Spitze zu sein, war ich nie bereit zu investieren. Ich mag es, dass Natasha nie im Mittelpunkt stehen muss, dass sie aber auch hartnäckig ist und sich nicht unterkriegen lässt. Anderen gegenüber ist sie hilfsbereit und motivierend. Gegen sich selbst ist sie absolut hart.

Warum sie eine andere wurde als geplant

Beim Fotoshooting sollte Natasha noch äußerlich ein anderer Mensch sein. Sie sollte ein Jackett tragen, Sneakers und zugeknöpft sein. Doch schon beim Schreiben der erste Szene wurde mir klar, dass sie das einfach nicht ist. Ja, sie ist eher der zugeknöpfte Mensch, der wenig Haut zeigt. Doch der konservative Stil bei der Arbeit passte nicht. Im privaten, vor allem, wenn sie zu ihren Eltern geht, achtet sie jedoch darauf ordentlich angezogen zu sein und sich auch dezent zu schminken. Sie will halt gegenüber ihren Eltern immer die perfekte Tochter sein, obwohl sie weiß, dass sie das nie sein kann.

Spätestens als sie sich entscheidet die Karriere als Hochleistungsportlerin aufzugeben und stattdessen in den Polizeidienst zu gehen, hat sie ihre Eltern maßlos enttäuscht. Für mich war klar, dass es deshalb in gewisser Weise zwei Natashas gibt. Einmal die konservative, zugeknöpfte, die tatsächlich in Hosenanzug zu ihren Eltern zum Sonntagsessen geht. Zum zweiten jedoch die Sportlerin, die weite, legere, praktische Kleidung trägt, in denen sie Sport machen kann.


Kennst du Natasha schon? Wenn ja, schreib mir doch einen Kommentar, was dir an ihr gefällt. Wenn nicht - vielleicht hast du ja jetzt Lust bekommen, sie näher kennenzuleren.

Sondereinheit

Themis

​Sie sind Spezialisten und kämpfen gegen das Verbrechen in Deutschland und International. Themis eine Sondereinheit aus Polizisten und Soldaten.


Der Name der Einheit ist Programm. Themis die griechische Göttin der Gerechtigkeit.

Silhouette eines Hundes, einer Frau und das Logo von Themis

Sondereinheit Themis Band 1

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