19. Januar 2015

Recherchearbeit: Tamara und der Trojaner

Im Moment hänge ich beim Weiterschreiben von Tamara an den technischen Details. Die Bücher stapeln sich um mich herum, genauso wie Links, Webseiten, Artikel und Blogbeiträge. Dabei entdecke ich gerade immer wieder, warum ich mich entschieden habe in der IT zu arbeiten und was ich daran so faszinierend finde.

Die Hälfte der Geschichte ist geschrieben. Doch bevor es nun auf den Höhepunkt zuläuft und wir von einem Spannungsmoment zum nächsten hüpfen können, muss ich halt einige Fakten festzurren. Ich möchte das Szenario aus technischer Sicht möglichst real haben, wenn auch nicht exakt. Leider beschäftige ich mit dem Programmieren immer nur am Rande und so fällt es mir doch schwer, das ein oder andere zu verstehen, wenn es um Rootkits, Trojaner und Viren geht. Gleichzeitig muss ich es in der Geschichte ja so schreiben, dass es für jeden verständlich ist, keine Langeweile entsteht und doch die Herausforderung klar wird.

Gefühlsmäßig ist es ein Spagat und es wird, denke ich, eine Menge Arbeit von meinem Lektorinnen Team bedeuten, hier mit viel Fingerspitzengefühl, die Balance zu finden zwischen zu viel und zu wenig Informationen. Gedanklich bin ich schon viel weiter und würde mich natürlich gerne wieder mehr auf die zwischenmenschlichen Problematiken in der Geschichte konzentrieren. Doch ich weiß, wenn ich es mit einem Kommentar für “später einfügen” – markiere, dann kann es passieren, dass ich am Ende ganze Passagen verändern muss.

In meinem IT Job profitiere ich von meiner Recherche. So bin ich schon über spannende Tools gestolpert, die mir bei IP-Adressen, Netzwerkkommunikationen, Prozessen und Datentransfer helfen. Aber keine Angst. Bei dem Roman steht wie immer die Unterhaltung und die Liebesgeschichten (ja Mehrzahl) im Vordergrund. Tamara ist eine Protagonistin, die mit ihrer Moral Vorstellung, den Weg zu ihrer eigentlichen Liebe versperrt. Ob sich das auflösen lässt? Da lasse ich mich auch mal von ihr überraschen.

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