Meine Ziele im Jahr 2018 - Kerstin Rachfahl Romantik und mehr ...

Meine Ziele im Jahr 2018

Meinen letzten Jahresrückblick schrieb ich 2015 und das ist total schade. Denn ohne diese Rückblicke, wo ich schaue welche Ziele ich mir gesetzt und ob ich sie erreicht habe, fehlt mir die Reflexion um daraus zu lernen. Es geht nicht darum jedes Ziel zu schaffen, sondern zu verstehen, warum etwas klappt und etwas anderes nicht. Ich setze mir Ziele, weil es mir hilft zu erkennen, was mir am Ende wirklich wichtig in meinem Leben ist. Außerdem mache ich mir bewusst, dass die Entscheidung, was ich darauß mache, ganz allein an mir liegt.

Was schaffe ich in einem Jahr?

Die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können und unterschätzen, was sie in 10 Jahren erreichen können. Um wirklich sehr viel erreichen zu können, sind wirklich eingreifende Veränderungen nötig. Das braucht Zeit. Und dieser Wachstum zeigt sich unter Umständen nicht sofort, dann aber explodiert es plötzlich.

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Ziel Nummer 01/2018 4×4 Bücher

Ziel Nummer eins war es vier Bücher zu schreiben und zu veröffentlichen. Ich schrieb: Sondereinheit Themis: Auf Probe, Terrorist und Menschenhandel, Leben-Lieben-Lassen (neues Morning Breeze Cafe) und Tisiphones Tochter. Ein wenig gemogelt ist es, weil ich mit dem ersten Band der Sondereinheit Themis bereits am 11.12.2017 anfing. Mit Tisiphones Tochter liege ich in den letzten Zügen, doch es fällt mir schwer abzuschätzen, ob ich den Rohentwurf in diesem Jahr noch beenden werde.

Ich veröffentlichte 2018 drei Bücher. Das war eine strategische Entscheidung, weil ich letztes Jahr die Erfahrung machte, dass ich gegen die Aktionen bei Amazon und Marketing Maschinerie der Verlage zu Weihnachten keine Chance habe, um für mein Buch Sichtbarkeit zu erzielen. Also nahm ich beim Lektorat bewusst das Tempo heraus und werde den Roman erst im Januar veröffentlichen.

Ziel Nummer 02/2018 Schnitt 58 Kilo

Mein zweites Ziel war es 58 Kilo zu wiegen und das Gewicht zu halten. Ich weiß nicht, warum ich mir dieses Ziel aufschrieb. Die letzte zwei Jahre war ich derart obsessiv mit mein Gewicht gewesen, dass ich im Tiefstand auf 53 Kilo gerutscht bin. In einer innerlichen Reflexion wurde mir klar, dass mich die Kontrolle derart faszinierte, dass ich drohte ins Extreme zu rutschen. Ich löschte alle Kontroll-Apps auf meinem Smartphone. Langsam aber stetig ging mein Gewicht wieder hoch. Persönlich würde ich eine Balance finden, wo es nicht um die Kilozahl geht, sondern darum mich in meinem eigenen Körper wohlzufühlen. Es ist interessant wie schwer es ist sich von gesellschaftlichen Bilder zu lösen und seine eigenen Maßstäbe anzusetzen. Mir ist im Laufe des Jahre klargeworden, worum es mir bei meinem Körper geht.

Ich habe nur diesen einen Körper in meinem Leben. Daher empfinde ich es als meine Aufgabe mich optimal um ihn zu kümmern. Es lieg in meiner Hand ihm mit maßvollem Sport, Krafttraining und Ernäherung, optimale Bedingungen zu geben, damit er gesund und leistungsfähig bleibt. Die Kilozahl spielt nur dann eine Rolle, wenn sie extrem nach unten oder nach oben geht, so dass meine Gesundheit gefährdet ist.

Ziel Nummer 03/2018 55km Hollenmarsch

Mein drittes Ziel war es zusammen mit meinem Mann im Mai am Bödefelder Hollenmarsch über 55 km teilnehmen. Es war der Wunsch meines Mannes diese Erfahrung zu machen, nachdem ich ihm so viel von meinen über die 67 km 2014 erzählte. Hier der Link zu dem Blogpost von 2014: Recherche: 67 km Hollenmarsch in Bödefeld. Fleißig trainierten wir im Frühjahr unsere Wanderausdauer. Das bescherte uns viel Zeit zum Reden, was unglaublich viel Ruhe in unser Leben brachte und wir entdeckten jede Menge neue Wanderweg direkt vor unserem Haus. Ach was leben wir schön im Sauerland. Dummerweise meldete sich mein Mann als Sprecher für ein Event an, dass für unser Unternehmen wichtig war, so dass er am Ende am Hollenmarsch nicht teilnehmen konnte.

Ich entschied mich die diesmal kürzere Strecke allein anzugehen. Obwohl ich wusste, ich kann 67 km wandern, stellt sich uns beim Vorbereitungstraning nach 30 km ständig die Frage, wie wir nochmal 25 km mehr wandern sollten. Ich wollte es diesmal langsam angehen und bewusst genießen, deshalb griff ich auch kurzfristig ohne es vorher zu üben auf Stöcke zurück. Einfach um die Belastung beim Auf und Abstieg besser zu verteilen. Immerhin gab es einige Höhenmeter zu bewältigen. Wie beim ersten Mal funktionierte es mit dem Essen nicht. Obwohl ich diesmal immer wieder mal eine Kleinigkeit zu mir nahm, machte meine Magen nach der halben Strecke dicht und ich akzeptierte es. Mir ging es nach der Strecke noch so gut, dass ich ohne Probleme zu meinem Papa fahren konnte, der mich dann den restlichen Tag verwöhnte. Die 55 km lief ich in 9 Stunden und 51 Minuten. Ein Schnitt von 10 Minuten und 45 Sekunden. Besser als das erste Mal, allerdings waren es auch 12 km weniger. Nachfolgend das Video, wo ich über meine Gedanken und Eindrücken erzähle. Hollenmarsch 55 Km 2018.

Ziel Nummer 04/2018 Beweglichkeit

Mein viertes Ziel war ebenfall ein körperliches. Ich wollte drei Mal in der Woche Gymnastik machen, um meine Beweglichkeit zur erhöhen. Durch das viele Sitzen bei meiner Arbeit, bin ich ziemlich steif geworden. Sehnen und Bänder haben sich verkürzt und auch wenn ich täglich im Schnitt mit unseren Hunden mindestens 5 Kilometer, meistens sogar zehn laufe, komme ich mit den Fingerspitzen nicht auf den Boden. Gestern erst schickte mir mein Mann eine Podcast, wo es um die Faszien und ihre Bedeutung für den Körper ging. Bei den meisten Menschen sind sie durch die einseitige und mangelnde Bewegung verfilzt, was sich in Schmerzen äußert oder eben mangelnde Dehnbarkeit. Außerdem formen sie den Körper. Wie wichtig die Faszien sind, bekam ich nach der 55 Km Wanderung zu spüren. Meine Achillessehne entzündete sich. Jetzt mache ich ein spezielles Faszien Training für, halte dich fest, Marathon-Läufer. Egal Hauptsache ich bekomme es wieder hin.

Das Ziel Nummer vier verfehlte ich komplett. Ich schaffte es mich einfach nicht zu motivieren. Mir fehlte die Einstellung und damit der Wille mir die Zeit für das Training zu nehmen. Mein Körper signalisiert mir jedoch seit einiger Zeit, dass das ein wichtiger Punkt für mich ist. Mir ist bewusst geworden, wie wichtig es ist nicht nur ein Ziel aufzuschreiben, sondern auch wirklich innerlich dahinter zu stehen.

Ziel Nummer 05/2018 Der Rothaarsteig

Mein fünftes Ziel war den Rothaarsteig zu wandern. Das juckte mir bereits seit graumer Zeit unter den Fingernägeln. Schließlich geht der Wanderweg direkt an unserer Haustür vorbei. Insgesamt ist der Rothaarsteig 155,8 km lang, hat eine Aufstieg von 2924 Höhenmeter und einen Abstieg von 3177 Höhenmetern und der höchste Punkt lieg bei 838m. Wir liebäugelten mit der sechstätigen Etappe. Alles war soweit eingeplant, da kündigte einer unserer technischen Mitarbeiter in unserem Unternehmen und wir sahen uns daraufhin leider auch gezwungen uns von unserer kaufmännischen Teilzeitkraft zu trennen. Goodby Urlaub im Herbst. Wir wollten es vorziehen, doch da brauch ich mir bei der Recherche zu meinem Liebesroman: Morning Breeze Café , bei einem Wellenreiter Workshop den vorletzte Zeh. In dem Blogpost: Warum Wellenreiten gefährlicher ist als Gehen – erzähle ich, wie es dazu kam.

Meine Ziele 2019

Seit Oktober bin ich wieder für die gesamten kaufmännischen Aufgabe in unser Unternehmen verantwortlich. Zusätzlich bin ich das Backoffice und die Vertriebsunterstützung für meinem Mann und unsere technische Mitarbeiterin. Für mich bedeutet es, dass ich mein Schreiben wieder neu organisieren muss.

Unser Hundenachwuchs aus Rumänien, braucht auch jede Menge Aufmerksamkeit und von meiner Seite ein Umdenkungsprozess. Ich weiß, dass ich es schaffe kann, sie zu einem sicheren und guterzogenem Hund zu erziehen. Doch es ist etwas anderes eine Welpen bei sich aufzunehmen und auszubilden oder einen Teenager in der Pubertät, der die erste Zeit seines Lebens schlechte Erfahrungen gesammelt hat.

Ziel Nummer 01/2019 3×4 Bücher

Nächstes Jahr werde ich drei Bücher schreiben und vier Bücher zu veröffentlichen, weil das Morning Breeze Café ja bereits fertig ist. Nach Tisiphones Tochter folgt Band 4 von der Sondereinheit Themis, den ich eigentlich gar nicht schreiben wollte, doch ich habe die Wünsche meiner Leser/innen gehört. Danach starte ich mit der neuen Fantasy-Triologie. Nach meiner Erfahrung von Themis, werde ich auch hier, alle drei Bände hintereinander wegschreiben. So bleibe ich am Besten in der Geschichte und verheddere mich nicht in den Plotfäden.

Ziel Nummer 02/2019 Beweglichkeit

Aufgrund der Veränderungen in unserem Unternehmen, konnten wir unser Großraumbüro in ein Fitnesscenter für unsere Seminarteilnehmer und uns verwandeln. Mein Mann ist hochmotiviert und auch ich gehe zu meiner Überraschung (eigenlich bin ich ein Outdoor-Freak) beinahe täglich auf unsere Geräte oder lege eine Trampolin-Yoga Einheit ein. Statt einer Ultra Belastung, wie dieses Jahr mit der 55 km Wanderung, werde ich mich dieses Jahr um meine Beweglichkeit kümmern. Mal sehen, was ich am Ende alles erreiche. Mein Vorbild ist Johanna damals 86 Jahre alt, die noch am Barren trainiert. Daran erkennst du, dass das Alter nicht darüber entscheidet, wie fit du bist.

Ziel Nummer 03/2019 Rothaarsteig

Diesmal legen wir uns für die Rothaarsteig Wanderung einen festen Termin in den Kalender. Statt in den Urlaub zu fahren, werden wir unsere Rucksäcke packen, unsere zwei Hunde nehmen und uns auf Wanderschaft begeben. Mal sehen, wie fit wir bis zum Termin sind. Da wir unser Gepäck mitnehmen, können wir auch ganz spontan entscheiden, in wie vielen Tagen wir die Strecke wandern möchten. Dabei müssen wir auch Rücksicht auf unsere Hunde nehmen. Immerhin wird unser Linus nächstes Jahr im Herbst elf Jahre, auch wenn man es ihm so nicht anmerkt.

Ziel Nummer 04/ 2019 Entschleunigen

Jedesmal wenn ich meinem Mann, meinen Kindern, meiner Familie oder Freunden erzähle, dass ich es im nächsten Jahr langsamer angehen lassen möchte, schauen sie mich nur mit einem milden Lächeln an. Ich bin einen unruhige Seele, die sich ständig von neuen Ideen begeistern lässt. Dazu fehlt mir ledigliches Zeitgefühl und auch die Vorstellungskraft, welches Projekt wieviel Zeit in Anspruch nimmt. Doch egal. Auch wenn ich ständig daran scheitere, werde ich mir für nächste Jahr das Thema Entschleunigen auf die Agenda nehmen. Und wenn es auch nur bedeutet, festzustellen, warum es mir so schwer fällt mich einmal am Tag mit einem Tee für fünf Minuten in den Garten zu setzen ohne Unkraut zu rupfen oder mit den Hunden zu spielen. Ich bin gespannt, was ich im nächsten Jahr zu erzählen habe.

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