7. Januar 2016

Mein Vorbild Nora Roberts

Nora RobertsIch bin ein totaler Fan von Nora Roberts. Nicht nur, dass ich viele ihrer Bücher selbst gern lese, vor allem die Neueren wie The Witness, Whiskey-Beach oder The Collector; mich fasziniert die Schreibdisziplin von Nora Roberts. Bislang hat sie, wenn ich es richtig gezählt habe, 192 Bücher veröffentlicht. Darunter sind auch Krimis, die sie unter dem Pseudonym J.D. Robb schreibt. Sofern ihre Biografie korrekt ist, erschien ihr erstes Buch 1981 und entstand während eines Blizzards im Februar 1979, wo sie mit ihren zwei Söhnen eingeschneit war. Egal ob wir jetzt von 1979 rechnen oder 1981, Nora Roberts hat seit dieser Zeit durchschnittlich mehr als fünf Bücher pro Jahr geschrieben. Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Ich weiß nicht genau, wie viele ich davon gelesen habe, vielleicht dreißig oder vierzig und noch immer lese ich sie gerne. Manchmal sind sie flacher geschrieben, manchmal dominiert mir der Sex zu sehr, aber doch gefallen mir immer noch ihre Charaktere und langweilig fand ich die Geschichten nie.

Write what you like to read — if you are not captured by the story, who will be?  Write every day — a habit that you need to build. And remember to have fun with it.  Quelle Blog von Nora Roberts FAQs

Was mich am meisten bei der Autorin beeindruckt ist, dass sie ihren eigenen Weg gegangen ist. Sie hat die Geschichten geschrieben, die sie gerne liest. Es gibt immer ein Happy-End bei ihren Büchern, jedenfalls bei denen, die ich gelesen habe und das ist für mich ein wichtiger Garant für ein entspanntes Lesen. Ja – klar ich lese auch viele andere Autoren und Autorinnen, doch zur Entspannung, wenn ich abschalten möchte, dann greife ich immer wieder zu den Nora Roberts Büchern. Ich lese sie in der Originalsprache, denn dort empfinde ich die Geschichten als wesentlich authentischer von den Sätzen, genauso wie der Atmosphäre die sie aufbaut.

Nora Roberts wohnt noch immer in ihrem Haus, in das sie vor dreißig Jahren gezogen ist. Damals war sie noch nicht so berühmt, wie heute. Sie investiert viel von ihrem Geld in ihren Heimatort Boonsboro Maryland. Wer mehr über die Geschichte des Ortes erfahren möchte, kann die Boonsboro-Triologie lesen. Das Hotel aus der Geschichte, hat sie tatsächlich auch gebaut: Inn BoonsBoro.

Ihr Ratschlag für andere Autoren ist mein roter Faden für meine eigene Arbeit als Autorin:

Schreibe über das, was du gerne liest. Wenn du dich nicht selbst in deiner Geschichte verfängst, wer sollte es dann? Schreibe jeden Tag – eine Gewohnheit die du kontinuierlich entwickelst. Und denke daran, habe Spaß damit.

Liest du auch gerne Nora Roberts Bücher? Wenn ja, was ist dein absoluter Favorit? Meines ist “The Witness”.