Ich glaub ich bin verliebt

Während ich meinen neuen Roman überarbeite, habe ich mich doch glatt verliebt. Ich weiß nur noch nicht so richtig in wen. Da ist zum einen der große Bruder von Tamara, Samuel Baumann. Er beschützt seinen kleine Schwester vor allem und jedem. In ihrer Kindheit passiert etwas, dass erfahrt ihr dann direkt am Anfang im Prolog von der Geschichte, was dazu führt, dass sich ein ganz enges Band zwischen den beiden Geschwistern formt. Gemeinsam gehen sie durch dick und dünn. Da ist es schwer, für einen anderen Partner, zwischen zu kommen.

Eigentlich ist Samuel, von seinen Geschwistern Sam genannt, von seinen Kollegen Snipes, denn er ist ein Scharfschütze bei der GSG 9, ein echtes Früchtchen. Er hat nämlich totale Angst davor sich zu binden. Weshalb er nie langfristige Beziehungen eingeht. Er ist absolut kein Kostverächter, so dass er ständig eine andere für sein Bett findet. Durchaus auch parallel. Dabei kann ich ihm irgendwie gar nicht böse sein, denn er besitzt so viel Herz und ist im Grunde genommen furchtbar einsam, ohne es zu wissen. Es gibt zwei Frauen in seinem Leben, die alles dominieren. Das ist seine Mama Emilia und eben Tamara. In machen Szenen, würde ich ihn gerne in den Arm nehmen und ihm sagen:

“Hey, trau dich. Zu lieben ist gar nicht so schwer.”

Der zweite Kandidat ist Tobias Wagner. Oberstleutnant bei der KSK. Er gehört zu dem Kommando, das Tamara am Anfang aus der Geiselhaft in Pakistan befreit. In seinem Zug nennt ihn jeder nur TJ. Was ich an ihm so liebe ist seine ruhige, verständnisvolle Art. Er ist in gewisser Weise das Gegenteil von Sam. Seiner Frau absolut treu und er liebt seine Kinder über alles. Dabei ist ihm klar, dass er mit der Wahl seines Jobs, die Familie vor eine echte Zerreißprobe stellt. Abgesehen von den 200 Tagen im Jahr, die er im Einsatz verbringt, kann er über das, was er erlebt nie sprechen. Im Grunde lebt er zwei parallele Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Er ist seltsam gewaltlos, obwohl er selbst ein absolut tödliche Waffe darstellt. Ich kann seine inneren Konflikte so gut nachvollziehen, aber dennoch merke ich, dass ich ihn zwar verstehen, aber nicht begreifen kann. Seine Kinder lieben ihn. In seiner Treue begreift er nicht, dass er einen Menschen manchmal loslassen muss, damit er wieder atmen kann.

So und nun muss ich weiter reinhauen. Hänge schon wieder eine Woche hinter dem neuen Zeitplan zurück.

Ach ja, dass eBook gibt es beim Neuerscheinen zu einem Sonderpreis. Wer das nicht verpassen möchte, einfach mit der E-Mail Adresse hier anmelden. Ihr könnt euch jederzeit wieder austragen.

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