Fortsetzung von meinem Pferderoman Duke - Kerstin Rachfahl Romantik und mehr ...

Fortsetzung von meinem Pferderoman Duke

Es hat lange gedauert, bis ich mich an die Fortsetzung meines aller ersten Romans: Duke - Ein weiter Weg zurück wagte. Insgesamt sind seit der Veröffentlichung sechs Jahre vergangen und weitere zwei Jahre zuvor, beendete ich den Rohentwurf. In mir steckten so viele andere Geschichten, dass ich mich einfach nicht auf einen zweiten Band konzentrieren konnte. Dann starb meine Silver und mir wurde klar, es gibt noch viel mehr, was ich zu Pferden schreiben kann.

Erst dachte ich es würde wahnsinnig schwer werden, mich erneut in die Geschicht reinzudenken. Weit gefehlt. Binnen kürzester Zeit war ich wieder voll in Veras Welt drin. Es ist als hätte mein Unterbewusstsein in all der Zeit dazwischen an der Geschichte weitergeschrieben. Innerhalb von 62 Tagen war der Roman fertig. Keine fünfzig Tage später war auch meine Lektorin mit der Geschichte durch. Sarina Stützer hatte den ersten Teil weder gelesen, noch ihn lektoriert. Was bedeutet die Geschichte ist auch ohne den ersten Teil verständlich.

​Aber wer möchte das schon? Ich jedenfalls freue mich, dass ich nun endlich erzählen kann, wie es mit Vera, Henning und Duke weitergeht. Wer den ersten Teil geliebt hat, wird auch den zweiten Teil lieben. Zumal in dieser Geschichte keinem Pferd etwas passiert.


»Ein guter Reiter hört, wie sein Pferd zu ihm spricht. Ein großartiger Reiter hört, wie sein Pferd zu ihm flüstert.«

Wie kannst du je wieder einem Menschen vertrauen? Diese Frage stellte ich mir – bis zu dem Ausritt, bei dem Duke einem wildfremden jungen Mädchen zur Hilfe eilte. Jeder, der sieht, wie er über die Hindernisse fliegt, sagt mir, es sei falsch, ihn als Freizeitpferd auf dem Hof zu verstecken. Aber kann ich mir sicher sein, dass ich dem Erfolg widerstehe und Dukes Wohlbefinden für mich an erster Stelle steht, wenn es darauf ankommt?
 
Wie geht es weiter mit mir und Henning? Wohin immer ich ihn begleite, bin ich eine Außenseiterin in einer mir fremden Welt, die mir nichts bedeutet. Wie kann ich von ihm verlangen, dass er ein Teil meines Lebens wird, wenn ich nicht bereit bin, ein Teil von seinem zu werden? Liebe bedeutet, zu vertrauen. Bin ich so mutig wie Duke?