14. Juli 2014

Fantasy Roman Theona im Lektorat

Es ist soweit. Nach einem echt harten Arbeitswochenende, bin ich mit den Überarbeitungen von meinem neuen Fantasy-Roman Theona durch. Am Sonntag habe ich ihn an meine Lektorin versendete. Jetzt heißt es warten auf die Rückmeldungen, Anmerkungen, Änderungen, Ergänzungen, die meine Lektorin für die Geschichte hat. Und zuletzt kommt dann die Korrektur von Grammatik- und Rechtschreibfehlern. Bisher bin ich frohen Mutes, dass ich das eBook noch in diesem Jahr veröffentlichen kann.

Loslassen ist schwer

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sitze ich jetzt vor meinem Rechner. Lachend, weil ich mich natürlich ungemein freue den nächsten Gegenwartsroman in Angriff nehmen zu können. Einiges muss ich dafür noch Lesen und Recherchieren. Zum Teil soll das nun parallel verlaufen, wobei ich zwei Bücher noch vorher zu Ende lese. Mit dem Projekt starte ich einen Test. Wie lange benötige ich, realistisch, zum schreiben einer neuen Geschichte? Zugegeben den Prolog habe ich schon geschrieben, sprich die ersten zwei Seiten. Aber ich denke, dass es mir trotzdem einen Ansatz gibt in Zukunft meine Bücher besser zu planen.

Das weinende Auge kommt daher, weil ich sehr gerne die Zeit mit Theona verbracht habe. Sie ist in ihrer ruppigen Art, ein sensibler Menschen, der mit einer Situation konfrontiert ist, die sehr viel Mut von ihr erfordert. Ihr Verstand steht über den Gefühlen und dabei spielt die Herkunft eine große Rolle. Das schöne an dem Fantasy Roman ist, dass ich Gesellschaftsformen erfinden kann, die nach einer von mir festgelegten Regel funktionieren. So kann ich die Komplexität, die im Normalfall auf der Welt existiert, reduzieren, so dass der Fokus wirklich auf einen Aspekt gelegt wird.

Beispiel. Die Tarieken töten missgebildete Kinder. Auch Menschen die aufgrund einer Krankheit, eines Unfalls oder im Kampf verletzte werden, erhalten den gnadenvollen Tod oder es wird von Ihnen erwartet, dass Sie sich das Leben nehmen. Die Begründung sie würden die Gesellschaft und die Familie belasten. Eine furchtbare Vorstellung. In der Geschichte zeige ich auf, dass jedes Leben lebenswert ist oder besser die Protagonisten diskutieren über die verschiedenen Lebensansichten.

Interessant war, dass als ich am Freitag mit meinem Sohn über die Gesellschaft in der Geschichte sprach er sagte: “Ach so, du hast Dir die Spartaner als Vorbild genommen.” – Das hat mich geschockt, denn ich dachte nicht, dass diese Fantasie von mir überhaupt eine gesellschaftliche, wenn auch geschichtliche Vorlage haben könnte.

Keine Sorge, wer sich über all das keine Gedanken machen möchte, kann sich einfach zurücklehnen und die Geschichte genießen. Sie ist ein Unterhaltungsroman der lediglich von den Konflikten zwischen den Protagonisten lebt und da gibt es viele Stellen, wo ich herzlich Lachen musste.