8. November 2016

Ein Freund fürs Leben

Wenn du nach Hause kommst, freut sich niemand in deinem Leben so sehr, wie dein Hund. Er liebt dich, so wie du bist, mit all deinen Stärken und Schwächen. Er ist für dich da, tröstet dich, hört dir zu und begleitet dich durch dein Leben. Die Begegnung mit Vita Assistenzhunde e.V. auf der Frankfurter Buchmesse 2016, hat mir bewusst gemacht, dass ein Hund eine noch viel essenziellere Rolle im Leben eines Menschen spielen kann, als ich es bisher durch das Zusammenleben mit meinen eigenen Hunden annahm.

Für jemanden mit einer seelischen oder körperlichen Einschränkung, kann der Hund ein Lebensanker sein. Er unterstützt ihn in seinen Alltagssituationen und kann in besonderen Fällen sogar dazu dienen zu einem selbstbestimmten Leben zurückzufinden oder es gar zum ersten Mal zu entdecken. Er schafft soziale Kontakte, manchmal ist er sogar Vermittler für neue Freundschaften. Oft trauen wir uns nicht auf einen Menschen im Rollstuhl zuzugehen. Mit einem Hund an seiner Seite, der dem Jugendlichen gerade die verlorengegangene Mütze aufsetzt, fällt es uns viel leichter ein Gespräch zu beginnen. Das ist für viele Menschen, nicht nur für die mit einer Einschränkung, oft der erste Schritt heraus aus einer sozialen Isolation.

Per Zufall stolperte ich auf der Frankfurter Buchmesse 2016 über den Vortrag von Dr. med. vet. Ariane Volpert, bei dem sie die Arbeit mit Assistenzhunden vorstellte. Ich war vollkommen begeistert, von ihren Erzählungen. Egal, ob es dabei um das ehrenamtliche Engagement des Vereines: Vita Assistenzhunde e.V.,  die sensible Ausbildung der Hunde oder die feinfühlige Zusammenführung von dem Team Hund/Mensch mit Einschränkung ging.

Warum ist es so wichtig, das der Hund und der Mensch zusammenpassen?

Dazu zwei Beispiel. Es braucht Vertrauen von seiten des Kindes, wenn der Hund mit dem Maul hilft es auszuziehen. Der Hund muss die körperlichen Signale seines Frauchens wahrnehmen, wenn eine Panikattacke droht. Zwei Teams durften wir auf der Messe kennenlernen. Es war beeindruckend sie zusammen im "Alltag" zu erleben.

Wer noch auf der Suche für ein soziales Projekt ist, dass er unterstützen kann: Vita Assistenzhunde e.V. freut sich über jede Spende.

In meinem Kopf spukt seit einiger Zeit eine Geschichten von einer Frau herum, die mit Hunden eine besondere Arbeit leistet. Bisher war ich mir nicht sicher, welchen Passion sie antreibt. Seit dem Vortrag und dem Interview mit Dr. med. vet. Ariane Volpert, weiß ich es. Es wird um eine Patin gehen, die Zwischenstation, bevor der Hund zu seinem eigentlichen Besitzer kommt. Wie immer brenne ich mit der Geschichte zu beginnen, doch bevor es mit ihr losgeht, warten noch andere darauf von mir geschrieben zu werden. Es wird also wohl noch ein Jährchen dauern.

Romantik und mehr...

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