Den Lebensunterhalt mit E-Books verdienen

2012-05-27-VerdienstDerezeit ist Schreiben ein Hobby von mir. Ich veröffentliche meine Geschichten als E-Book, weil es einfach Spaß macht sie mit anderen zu teilen. Das Veröffentlichen finanziere ich mit meinem normalen Job. Es wäre ein Traum, wenn ich mal nur noch vom Schreiben leben könnte. Vielleicht gibt es den ein oder anderen Blogbesucher hier, der heimlich an dieser zweiten Karriere arbeitet. Mit der Möglichkeit, selbst die Veröffentlichung in die Hand zu nehmen, ist eine große Einstiegsbarriere, nämlich die Verlage, gefallen. Was bleibt ist ein gutes Produkt zu haben, dass eine große Lesergemeinde begeistert (ein nicht zu unterschätzender Faktor), dafür müsst ihr Geld investieren. Doch wie Groß muss diese Lesergemeinde sein? Die Frage habe ich mir gestellt und sie natürlich gleich in Zahlen umgesetzt. Nachfolgend findet ihr eine Excel-Tabelle (xlsx), die ihr mit euren eigenen Zahlen füllen könnt.

Kalkulieren von eurem E-Book Verdienst

Hier ein paar Anmerkungen zu dem, was ich gerechnet habe.

Ihr könnt einmal von eurem angestrebten Verdienst ausgehen oder von der monatlichen Download Zahl, die ihr für realistisch haltet. Oben findet ihr ein Feld, von der Anzahl der Bücher, die ihr pro Jahr veröffentlichen könnt. Genauso gibt es dort den E-Book Preis bei Amazon für eure E-Books. Bei dem Model bin ich von den Vorgaben bei Amazon ausgegangen. Laut den Blogbeiträgen von amerikanischen Autoren, macht Amazon bei den meisten ca. 95% des Verdienstes aus. Alle gelb markierten Felder stellen Variablen dar, mit denen ihr nach Lust und Laune spielen könnt.

Wie eure Preise für Lektorat/Korrektorat, Cover-Gestaltung sowie den Teaser (Klappentext / Kurze Inhaltsangabe) aussehen, wisst ihr selbst am Besten. Ändert diesen Betrag nach euren Erfahrungen. Denkt daran, nur ein gutes Produkt lässt sich langfristig gut verkaufen. Bei dem Verdienst handelt es sich um den Bruttoverdienst. Ihr müsst also die Einkommensteuer, Krankenversicherung und Altersvorsorge abziehen. Wer seine Haushaltskosten, Miete und Nebenkosten kennt, ist dann auf der sicheren Seite.

Interessant fände ich es zu wissen, wie realistisch die monatlichen Download-Zahlen sind. Mein erstes Buch liegt nach knapp 9 Monaten bei durchschnittlich 65 Downloads pro Monat (siehe auch Meine Erfahrunge mit KDP-Select). Leider veröffentlichen nur wenige Indie-Autoren ihre Zahlen. Verlagszahlen, von renommierten Autoren, wären natürlich noch besser. Oder von Amazon die Zahl, wie viele E-Books im Monat von ihrer Plattform in Deutschland heruntergeladen werden (Müsste es ja eigentlich geben – kennt jemand den Wert?)

Je mehr Bücher ihr auf dem Markt habt, desto mehr verteilen sich die Download Zahlen. Wenn ihr 3.000 Downloads braucht, dann sind das bei 3 Bücher, die ihr anbietet, jeweils 1.000 pro Buch, bei 12 Bücher jeweils 250 Downloads. Es wird also “Besser” je mehr E-Books ihr im Rennen habt. Nochmal, die Qualität eurer Bücher für die Leser-Zielgruppe, die ihr ansprecht, ist entscheidende für euren langfristigen Erfolg.

Ich freue mich, wenn euch diese Tabelle hilft, eure Träume zu verwirklichen Smiley

P.S. Hier noch ein Link zu den Verkaufszahlen von Emily Bold, die mit ihren Büchern unter den Top Twenty bei Amazon Kindle liegt: E-Book Verkäufe im ersten Quartal (7.000 in drei Monaten 2.333 pro Monat….) Wow – jetzt müsst ihr noch so gut wie Emily sein 🙂

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Kerstin Rachfahl

Meine Leidenschaft ist die IT und das Schreiben. Was liegt da näher, als beides zu verbinden? Ihr findet romantische und spannende eBooks von mir bei Amazon. #starkeFrauen #starkeMänner #lebendigeStories

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