100 Rezensionen für Duke–Ein weiter Weg zurück - Kerstin Rachfahl Romantik und mehr ...

100 Rezensionen für Duke–Ein weiter Weg zurück

imageWow, weil ich die letzten zwei Tage krank war, habe ich es voll verpasst, die 100ste Rezension von meinem ersten Roman: “Duke – Ein weiter Weg zurück” – am 04.12.2013. Zwei Rezensionen aus den 100 Stück stammen von einer Freundin und von meiner Cousine. Keine von Beiden hatte ich darum gebeten, denn so gerne ich schnell Rezensionen für mein Buch hätte, weiß ich bei Freunden und Verwandten nie, ob sie es ehrlich meinen oder es machen, weil sie mich gerne haben. Eine ehrliche Bewertung der Leser für ein Buch, ist aber die einzige Möglichkeit für mich einzuschätzen, ob ich meine Zielgruppe erreiche oder nicht.

Von Vorurteilen und Selbstzweifeln

 

Wer wie ich selbst seine Bücher veröffentlicht, ist nie frei von Selbstzweifeln. Es gibt auch genügend Vorurteile über Autoren, die ihre Bücher selbst veröffentlichen. Dabei steckt auch immer ein Körnchen Wahrheit in der Kritik. Könnten meine Bücher besser geschrieben sein? Ja – auf jeden Fall. Handelt es sich um anspruchsvolle Literatur? Nein – es ist Unterhaltungsliteratur. Bin ich ein verkannter Autor mit Potential für einen Bestseller? Nein – okay aber träumen kann ich ja, wie das wäre. Sind Selbstpublizierende Schriftsteller, selbstverliebt und mangelt es ihnen an Realitätssinn für ihre Geschichten? Das ist nicht so einfach zu beantworten, denn natürlich liebe ich die Geschichten, die ich schreibe. Über einen ehrlichen Kritiker und mein Lektorat versuche ich zu vermeiden, dass ich eine schlechte Story abliefere. Ob mir das gelingt, entscheiden am Ende die Leserinnen und Leser. Die größte Gefahr für mich ist, dass ich mich verrenne. Ich stecke viel Geld in die Publizierung meiner Bücher und natürlich sehr viel meiner Zeit. Und die Gefahr besteht, dass ich es nicht schaffe mein Zielpublikum so zu erreichen, dass ich wirklich die Investitionen zurückerhalte. Ganz zu schweigen von einem Stundenlohn für mein Schreiben.

Bei einigen selbstpublizierenden Autoren/Autorinnen hat das bereits geklappt. Auch ich liege grundsätzlich nicht schlecht, doch vergleiche ich es mit meinem Stundensatz in der IT … bin ich noch weit von meinen Zielen entfernt. Doch dazu gibt es Anfang Januar einen Blogbeitrag, wo ich Euch schreibe, was ich bisher verdient habe, wie viele Downloads ich hatte und was meine Ziele für das Jahr 2014 sind.

imageDie Rezensionen und die E-Mails von Leserinnen/Leser sind oft das Einzige was mich in letzter Zeit dazu animiert, dass ich am Ball dran bleibe. Naja – nicht ganz. Da gibt es noch meinen Mann, der den Kopf schüttelt und meint ich bräuchte Geduld, wenn ich gerade wieder in Selbstzweifeln bade. Manchmal eine spontane Begegnung in unserem Dorf, wo mir jemand sagt, dass er per Zufall über mein Buch gestolpert ist und ganz überrascht war. Er/Sie hätte nie gedacht, dass ich so was schreiben könne, wann ich denn die Zeit dazu fände? Oder aus meiner MVP-Community – die sind sowieso immer super drauf. Und auch andere Schriftsteller-Kollegen, die den gleichen mühseligen Weg gehen. Eigentlich muss ich mir nur jeden Tag die Rezensionen durchlesen – es sind so schöne dabei. Ich weiß ja, dass es Echte sind. Also ein dickes Dankschön an all die Leser und Leserinnen, die sich die Mühe gemacht haben eine Rezension zu schreibe oder mir eine E-Mail zu schicken. Ohne Euch würde es keine neuen Geschichten von mir geben.