Heute morgen bei meinem Spaziergang an der frischen Luft kam mir Idee, dass ich für meinen E-Book Blog mit einem neuen Thema anfange. Ich möchte versuchen Euch jeden Tag zu erzählen, was mir bei meinen Gedanken zum Thema Schreiben und Bücher so alles durch den Kopf geht. Das ist auch für mich eine tolle Sache, denn so erfasse ich spontane Ideen und verliere in Zukunft keine gute Szene mehr. Dafür bekommt Ihr mit was in einem Schriftsteller Gehirn so alles abgeht und wie Geschichten entstehen, sich verändern, reifen und manchmal in einem Roman erscheinen.
Freude Pur
Seit Montag habe ich eine weitere Lektorin für meine Fantasy Buchreihe. Das war
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Ihr könnt mich wirklich einen Kulturbanausen nennen, denn bis zu dem Zeitpunkt, wo ich als Trainerin nach Dublin eingeladen worden bin, wusste ich noch nicht mal, dass es eine Auszeichnung “UNESCO City of Literature” überhaupt gibt. Sechs Städte sind inzwischen von der UNESCO ausgezeichnet worden und nein, es ist keine deutsche Stadt dabei. Wir Deutschen, die sich so gerne als Land der Dichter und Denker bezeichnen haben keine City of Literature. Wir mit der höchsten Durchschnittsrate an gelesenen Büchern pro Einwohner (oder ist das inzwischen auch falsch?) sind mit z.B. Weimar nicht dabei. Aber dazu am Ende noch einen Gedanken. Erst Mal zurück nach Dublin.
Die irischen Schriftsteller
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Im Jahr 2002, vor der Geburt meiner Tochter, besuchte ich einen kreativen Schreibkurs der Erfurter Schreibschule. Der Dozent des Kurses war Professor Dr. Otto Kruse und diesen Blogpost widme ich ihm. Sehr gerne hätte ich in den letzten Jahren mal wieder einen Schreibkurs von Otto Kruse besucht. Sein Art zu Lehren, einen selbst die Fragen zurück zu geben, die wir hatten, war für mich ein unvergessliches Erlebnis. Dieser Kurs legte den Grundstein dafür, dass ich heute Schriftstellerin bin. Ich benutze lieber den Begriff Schriftstellerin, als Autorin, denn der erste Begriff zeigt mehr, dass es sich beim Schreiben um ein Handwerk handelt.
Die Kunst und Technik des Erzählens
Ist das Werk, nachdem Otto Kruse seinen Schreiblehrgang aufgebaut hatte. Zum Glück habe ich es mir gekauft, denn es ist für mich ein unverzichtbares Lehrwerk geworden, wann immer ich mich wieder darauf besinnen muss, das Schreiben Technik ist und ich vieles Üben kann, damit meine Geschichten besser werden. In diesem Kurs entstand der erste Plot zu meinem Roman “Duke ein weiter Weg zurück”. Es gibt ganz viele, für mich wertvolle Denkansätze in diesem Buch. Nehmen wir als Beispiel mal den Klappentext:
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Angeregt von meiner heutigen Diskussion in Twitter mit meinen Autoren-Kolleginnen Emily Bold, Brigitte Kluger und Brigitte Tholen, musste ich heute mal wieder an mein aller erstes Schreib-Ratgeber Buch denken. Geschrieben 1934 ist es in vielen Punkten heute so aktuell wie damals: Dorothea Brande – Schriftsteller werden. Immer mal wieder krame ich es hervor, doch was viel wichtiger ist, es war mein Buch für die Erkenntnis: Ich bin Schriftstellerin. Ich habe es komplett durchgearbeitet und wenn ich mal ganz unten bin und mir mein Freund Mario keine Email Aufmunterung schicken kann, dann ziehe ich diese Buch hervor. So wie beim ersten Mal, leuchten meine Augen und ich weiß, auch wenn ich meine Brötchen mit anderen Dingen verdiene, ich bin Schriftstellerin.
In den ersten sechzig Seiten ging es um den Schreibprozess. Warum etwas funktioniert, wie ich in den Schreibfluss komme und wie ich lerne zu schreiben, wann immer es geht, wann immer ich mir Zeit abzwacken kann. Als ich heute auf Twitter so flapsig schrieb:
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Wenn ich ein Buch lesen, dass mir besonders gut gefallen hat, mich vielleicht sogar zum Nachdenken anregt, dann kommt der Punkt, wo ich mehr über den Menschen erfahren möchte, der hinter all dem steht. Ist das Voyeuristisch? Ja, aber es entspringt auch der menschlichen Neugierde und entspricht der Tatsache, dass wir soziale Wesen sind. Ich bin keine Person, die im öffentlichen Interesse steht, aber allein die Vorstellung, was diese Menschen alles ertragen müssen, lässt mich manchmal zweifeln, ob ich überhaupt, etwas über mich erzählen möchte. Ich denke daran, wie viel Spaß es mir gemacht hat, auf der letzten Frankfurter Buchmesse mit Jonathan Stroud zu sprechen, dem Autor der Bartimäus Bücher. Und allein bei diesem kurzen Gespräch, konnte ich seinen hintergründigen britischen Humor spüren, der immer wieder bei
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13. März 2013
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