Tag Archives: Schreiben

Schreibtagebuch: Ende Gut–Alles Gut?

21. Mai 2013

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imageWer meinen Blog regelmäßig verfolgt weiß, dass es mir schwer fällt meine Geschichten zu planen. Während ich schreibe kommen mir immer die besten Ideen. Manchmal muss ich dann wieder zurück und korrigieren, was nicht mehr passt. Eigentlich blöd. Was aber für mich wichtig ist, ist das Ende. Habe ich das Ende im Kopf kann ich darauf zu schreiben. Alles was dann zwischendrin passiert, bekommt eine Richtung und taratata der Roman ist fertig.

Pfingsten Schreibezeit

Bei Hanna 2 liegt noch ein weiter Weg vor mir. Neugierig lese ich deshalb auch immer wieder die Rezensionen. Sie geben mir ein Gefühl für die Erwartungen der Leser.

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Schreibtagebuch Mittwoch 13.03.2013

13. März 2013

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2011-05-16-schreibenHeute morgen bei meinem Spaziergang an der frischen Luft kam mir Idee, dass ich für meinen E-Book Blog mit einem neuen Thema anfange. Ich möchte versuchen Euch jeden Tag zu erzählen, was mir bei meinen Gedanken zum Thema Schreiben und Bücher so alles durch den Kopf geht. Das ist auch für mich eine tolle Sache, denn so erfasse ich spontane Ideen und verliere in Zukunft keine gute Szene mehr. Dafür bekommt Ihr mit was in einem Schriftsteller Gehirn so alles abgeht und wie Geschichten entstehen, sich verändern, reifen und manchmal in einem Roman erscheinen.

Freude Pur

Seit Montag habe ich eine weitere Lektorin für meine Fantasy Buchreihe. Das war

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Es braucht Mut und Liebe um zu Schreiben

27. November 2012

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IMG_0540Im Jahr 2002, vor der Geburt meiner Tochter, besuchte ich einen kreativen Schreibkurs der Erfurter Schreibschule. Der Dozent des Kurses war Professor Dr. Otto Kruse und diesen Blogpost widme ich ihm. Sehr gerne hätte ich in den letzten Jahren mal wieder einen Schreibkurs von Otto Kruse besucht. Sein Art zu Lehren, einen selbst die Fragen zurück zu geben, die wir hatten, war für mich ein unvergessliches Erlebnis. Dieser Kurs legte den Grundstein dafür, dass ich heute Schriftstellerin bin. Ich benutze lieber den Begriff Schriftstellerin, als Autorin, denn der erste Begriff zeigt mehr, dass es sich beim Schreiben um ein Handwerk handelt.

Die Kunst und Technik des Erzählens

Ist das Werk, nachdem Otto Kruse seinen Schreiblehrgang aufgebaut hatte. Zum Glück habe ich es mir gekauft, denn es ist für mich ein unverzichtbares Lehrwerk geworden, wann immer ich mich wieder darauf besinnen muss, das Schreiben Technik ist und ich vieles Üben kann, damit meine Geschichten besser werden. In diesem Kurs entstand der erste Plot zu meinem Roman “Duke ein weiter Weg zurück”. Es gibt ganz viele, für mich wertvolle Denkansätze in diesem Buch. Nehmen wir als Beispiel mal den Klappentext:

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Schreiben ist ein kreativer Prozess

16. November 2012

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Zuerst ist da eine Figur. Ich schreibe ein Charakterblatt. Als nächstes überlege ich mir die Geschichte und schreibe ein Exposé. Auf dieser Basis entwickele ich meine weiteren Romanfiguren. Für die wichtigen Figuren gibt es ebenfalls ein Charakterblatt. Aus dem ganzen Material erstelle ich eine Liste, was ich recherchieren muss und eine Kapitelübersicht. In die Kapitelübersicht steht kurz der Inhalt, am besten in einem Satz, sowie der Zweck des Kapitels für die Geschichte. Am Ende versuche ich den Roman in einen Satz zu fassen. Die Essenz sozusagen. Steht das alles kann es losgehen mit dem Schreiben, was bei der Vorarbeit unglaublich schnell geht.

Das ist meine Traum Vorgehensweise – jetzt zur Realität.

 

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Das Problem mit den Klischees

18. März 2012

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mann-felsDer neue Roman, den ich schreibe, zeigt mir gerade deutlich, was ich am wenigsten leiden kann und das sind KLISCHEES. Ich mag keine null-acht-fünfzehn Protagonisten, die attraktiv, gut gebaut und betörend sind. Auch keine Vampire oder Engel von esoterischer Schönheit. Kann eine Frau überhaupt schreiben was ein Mann denkt und fühlt? Kann ich über militärische Strategie schreiben, wenn ich noch nie bei einem Einsatz dabei war? Kann meine Protagonistin einen Job ausüben, den ich selber nicht kenne?

Ja, wenn ich bereit bin zu recherchieren. Ich wühle mich durch das Internet auf der Suche nach Videos, Artikeln und Meinungen von Menschen, die es wissen müssen. Zwischendurch denke ich, hoffentlich nimmt mich das BKA nicht ins Visier, weil ich mich im Internet über Raketen, Waffen oder Kampfhubschrauber erkundige. Zum Glück gibt es ganz viele Menschen, die sich gerne mit mir unterhalten. Die Löcher stopfen, über alles was ich nicht weiß. Im Notfall muss die Pressestelle der Behörden herhalten. Was bedeutet, so ein Roman kann ganz schön Zeit in Anspruch nehmen Smiley. Ich kann immer erst aus der Sicht eines Menschen schreiben, wenn ich ihn vollständig verstehe und seine

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Die Zeit zum Schreiben

24. Januar 2012

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RotkehlchenAngeregt von meiner heutigen Diskussion in Twitter mit meinen Autoren-Kolleginnen Emily Bold, Brigitte Kluger und Brigitte Tholen, musste ich heute mal wieder an mein aller erstes Schreib-Ratgeber Buch denken. Geschrieben 1934 ist es in vielen Punkten heute so aktuell wie damals: Dorothea Brande – Schriftsteller werden. Immer mal wieder krame ich es hervor, doch was viel wichtiger ist, es war mein Buch für die Erkenntnis: Ich bin Schriftstellerin. Ich habe es komplett durchgearbeitet und wenn ich mal ganz unten bin und mir mein Freund Mario keine Email Aufmunterung schicken kann, dann ziehe ich diese Buch hervor. So wie beim ersten Mal, leuchten meine Augen und ich weiß, auch wenn ich meine Brötchen mit anderen Dingen verdiene, ich bin Schriftstellerin.

In den ersten sechzig Seiten ging es um den Schreibprozess. Warum etwas funktioniert, wie ich in den Schreibfluss komme und wie ich lerne zu schreiben, wann immer es geht, wann immer ich mir Zeit abzwacken kann. Als ich heute auf Twitter so flapsig schrieb:

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Denn Schreiben ist Technik

28. Dezember 2011

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219Noch immer herrscht bei uns in Deutschland der Gedanke, dass ein echter, wahrer Autor nur derjenige ist, der bereits von Geburt an, dass Talent und die Begabung in die Wiege gelegt bekommen hat. Schreiben können wir nicht lernen, dazu werden wir geboren. Deshalb gab es in Deutschland lange Zeit, nicht die Möglichkeit kreatives Schreiben zu studieren. Ich glaube, selbst für den Journalismus gab es nur private Hochschulen. Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren. Smiley

Inzwischen gibt es die Möglichkeit eines Studiums für kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Aber der Wandel hat sich weder bei den Menschen deren Job mit Büchern zu tun hat vollzogen, noch bei den Lesern. Wenn ich dann die Biografien deutscher Autoren lesen, schleicht sich mir sogar der Verdacht ein, selbst die haben noch nicht erkannt, dass

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About me mal anders

3. Oktober 2011

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2011-10-03-werbefilm-kerstinWenn ich ein Buch lesen, dass mir besonders gut gefallen hat, mich vielleicht sogar zum Nachdenken anregt, dann kommt der Punkt, wo ich mehr über den Menschen erfahren möchte, der hinter all dem steht. Ist das Voyeuristisch? Ja, aber es entspringt auch der menschlichen Neugierde und entspricht der Tatsache, dass wir soziale Wesen sind. Ich bin keine Person, die im öffentlichen Interesse steht, aber allein die Vorstellung, was diese Menschen alles ertragen müssen, lässt mich manchmal zweifeln, ob ich überhaupt, etwas über mich erzählen möchte. Ich denke daran, wie viel Spaß es mir gemacht hat, auf der letzten Frankfurter Buchmesse mit Jonathan Stroud zu sprechen, dem Autor der Bartimäus Bücher. Und allein bei diesem kurzen Gespräch, konnte ich seinen hintergründigen britischen Humor spüren, der immer wieder bei

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Wie schreibe ich ein Buch?

30. Juni 2011

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2010-KompassAls ich mein Schreibstudium absolvierte, ging es in einem Studienheft darum, wie ich es schaffe ein ganzes Buch zu schreiben. Ich meine jetzt nicht das Entwickeln eines Plots, die Charaktere oder die Dramaturgie, sondern ganz einfach die Organisation des Schreibprozesses. Einer der Probleme ist bei längeren Texten, wie bewahre ich den Überblick?

Da gibt es die strukturierte Vorgehensweise. Anhand meines Plots entwickle ich eine Kapitelstruktur.

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Neues Ende für Duke

31. Mai 2011

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2008-10-30-kerstin-waldGestern Abend und heute habe ich die letzten zwei Kapitel meines Romans “Duke – Ein weiter Weg zurück”, nochmal neu geschrieben. Nachdem mein Lektor mir als Wochenaufgabe die Frage gestellt hat, wie der psychologische Faden von Vera durch die Kapitel ist und welches Verhältnis sie zu Henning und vor allem Thomas hat, schaute ich mir mal wieder alles von der Geschichte genauer an. Und dann kam ich zu dem Entschluss, dass es gerade in den zwei letzten Kapiteln schwer, für den zukünftigen Leser, zu verstehen ist, warum Vera so reagiert und nicht anders.

Natürlich ist es für einen Mann immer schwere, die komplizierten Gefühle

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