Inzwischen schwirrt mir doch ein wenig der Kopf. Gerade erst habe ich Hannas Wahrheit veröffentlicht und arbeite an dem zweiten Teil. Parallel dazu konnte ich es einfach nicht mehr aushalten und ich habe meine Fantasy-Romance zum Lektorat gegeben. Streng genommen ist Levarda mein zweites Buch. Nachdem ich im Jahr 2010 meinen ersten Roman beendet hatte und ich noch überlegt, ob ich es wagen sollte diesen an einen Verlag zu schicken, schrieb ich zur Entspannung die Fantasy-Romance (mit Klicken auf das Bild kommt ihr zum Trailer). Inspiriert von Heinrich VIII von England der den Thron friedlich bestieg nach dem 100 jährigen Rosenkrieg, aber mir im Gedächtnis war, weil er zwei seiner Ehefrauen hat hinrichten lassen.
Heinrich der VIII
Mir kam der Gedanke, was wenn ein Herrscher keine andere Wahl hat, als seine Ehefrauen hinzurichten, weil sie ihm keinen Nachfolger gebären können?
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So jetzt ist auch mein Korrektorat mit Hannas Wahrheit durch. Zwei Lesedurchläufe, dann ist es soweit und ich kann Hannas Wahrheit veröffentlichen. Eigentlich dachte ich, dass ich inzwischen so vieles überarbeitet, geschliffen und korrigiert habe, dass keine Frage mehr übrig bleiben. Oder nur noch die, die dann im zweiten Buch von Hanna beantwortet werden. Doch so kann sich eine Schriftstellerin täuschen.
Natürlich bringe ich als diejenige, die sich die Geschichten ausdenkt auch Sachen in meine Bücher, die mich selbst faszinieren. Als ich vor dreißig Jahren in der Stadt
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Das Datum brauche ich ja gar nicht, steht ja alles in dem Blog drin *lol*.
Gestern Abend wollte ich weiter machen und den letzten Teil von Hannas Wahrheit überarbeiten, der vom Lektorat zurück gekommen ist. Aber wie immer kommt es anders als gedacht. Zum Glück habe ich mir den Freitag jetzt als festen Schreibtag eingerichtet, sonst würde ich gar nicht voran kommen. Den Termin Ostern kann ich mir wohl abschminken. Zwar bin ich mit dem Lektorat jetzt durch und ich muss nur noch die Anmerkungen abarbeiten und mein Korrektorat ist super schnell, aber ich bin wie immer der Engpassfaktor.
Besser werden
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Heute morgen bei meinem Spaziergang an der frischen Luft kam mir Idee, dass ich für meinen E-Book Blog mit einem neuen Thema anfange. Ich möchte versuchen Euch jeden Tag zu erzählen, was mir bei meinen Gedanken zum Thema Schreiben und Bücher so alles durch den Kopf geht. Das ist auch für mich eine tolle Sache, denn so erfasse ich spontane Ideen und verliere in Zukunft keine gute Szene mehr. Dafür bekommt Ihr mit was in einem Schriftsteller Gehirn so alles abgeht und wie Geschichten entstehen, sich verändern, reifen und manchmal in einem Roman erscheinen.
Freude Pur
Seit Montag habe ich eine weitere Lektorin für meine Fantasy Buchreihe. Das war
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Zuerst ist da eine Figur. Ich schreibe ein Charakterblatt. Als nächstes überlege ich mir die Geschichte und schreibe ein Exposé. Auf dieser Basis entwickele ich meine weiteren Romanfiguren. Für die wichtigen Figuren gibt es ebenfalls ein Charakterblatt. Aus dem ganzen Material erstelle ich eine Liste, was ich recherchieren muss und eine Kapitelübersicht. In die Kapitelübersicht steht kurz der Inhalt, am besten in einem Satz, sowie der Zweck des Kapitels für die Geschichte. Am Ende versuche ich den Roman in einen Satz zu fassen. Die Essenz sozusagen. Steht das alles kann es losgehen mit dem Schreiben, was bei der Vorarbeit unglaublich schnell geht.
Das ist meine Traum Vorgehensweise – jetzt zur Realität.
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In diesem Podcast erzähle ich euch, welche Bedeutung mein Lektor für mich hat. Wie ich gerade auf ihn gekommen bin und wie die Zusammenarbeit lief. Mein Mann schafft es immer wieder mich aus dem Konzept zu bringen. Lasst euch davon nicht irritieren
So und nun hört einfach mal rein.
P.S. Mario du kommst auch vor.
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Über den Begriff Lektor bin ich erst vor acht Jahren gestolpert, als ich mich mit dem Schreiben anfing. Als Leser ist mir weder der Lektor, noch der Übersetzter eines Buches jemals aufgefallen. Selbst der Autor einer Geschichte bleibt mir nicht immer im Gedächtnis. (Neulich musste ich sogar überlegen, wie die Autorin von “Harry Potter” heißt.) Autoren, die bei einem Verlag ihr Buch veröffentlichen, bekommen einen Lektor oder eine Lektorin, die das Buch in Form bringen. In diesem Fall kann man sich die Zusammenarbeit nicht auswählen. Das tolle als Indie (Independent) Autorin ist, dass ich mich selbst auf die Suche nach einem Lektor machen konnte und meine Wahl fiel auf Werner Irro.
Als Leser ist einem gar nicht bewusst, welche wichtige Aufgabe ein Lektor hat. Er schaut sich den Plot an, die Charaktere, deckt Unstimmigkeiten im Handlungsablauf auf, betrachtet die Psychologie der Protagonisten, prüft die Dramaturgie, genauso wie die Konflikte und hinterfragt grundsätzlich alles. Aber das ist nur ein Teil seiner Aufgabe.
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Gestern Abend und heute habe ich die letzten zwei Kapitel meines Romans “Duke – Ein weiter Weg zurück”, nochmal neu geschrieben. Nachdem mein Lektor mir als Wochenaufgabe die Frage gestellt hat, wie der psychologische Faden von Vera durch die Kapitel ist und welches Verhältnis sie zu Henning und vor allem Thomas hat, schaute ich mir mal wieder alles von der Geschichte genauer an. Und dann kam ich zu dem Entschluss, dass es gerade in den zwei letzten Kapiteln schwer, für den zukünftigen Leser, zu verstehen ist, warum Vera so reagiert und nicht anders.
Natürlich ist es für einen Mann immer schwere, die komplizierten Gefühle
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28. April 2013
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