Schlagwort-Archiv: Kerstin Rachfahl

Trailer zu Hannas Entscheidung

imageManchmal, wenn ich Abends ins Bett gehe und zur Ruhe komme, habe ich die besten Einfälle zu meinen Geschichten. Aus diesem Grund liegt an meinem Bett ein kleines Notizbuch, samt Bleistift. Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich mir diese Ideen sofort aufschreiben muss, sonst gehen sie verloren. So kamen die Worte zu dem Trailer von Hannas Entscheidung, kurz vor dem Einschlafen. Die Musik hatte ich vor längerer Zeit herausgesucht. Obwohl die Geschichte langsamere Passagen enthält, dann wieder Fahrt aufnimmt, finde ich die gehetzte Musik sehr passend für die Geschichte. Sie spiegelt für mich die innere Zerrissenheit von Hanna wider.

Bei den Bildern habe ich mich auf wenige wesentliche Elemente beschränkt, die ich auch im Buchcover verwendet habe. Vielleicht wird es den ein oder anderen Leser wundern, weshalb die Pieta von Michelangelo, in dem Trailer zu Hannas Entscheidung erscheint. Zwar gibt es zwei oder drei Szenen in denen die Skulptur vorkommt, doch sie spielt keine entscheidende Rolle in der Geschichte. Vielmehr stellt sie ein Sinnbild für das da, was Gott von Hanna fordert. Wenn ich mir den Trailer anhöre, freue ich mich selber schon unglaublich darauf, dass Hannas Entscheidung auf dem Weg zur Veröffentlichung ist. Denn natürlich möchte ich wissen, ob ich die Erwartungen meiner Leser mit dem zweiten Teil erfüllen kann.

Meiner neuer Roman Hanna erst 2013

von Silke & Evelyn WolfMit Hochdruck habe ich an meinem zweiten Gegenwarts Roman Hanna gearbeitet, damit ich ihn noch bis Dezember 2012 fertig bekomme. Doch wie es so ist, gab es einige Stolpersteine zu bewältigen. Weil mir die Qualität meiner Bücher sehr wichtig ist, bin ich keinen Kompromiss eingegangen. Das ist nicht Klasse, weil ich meinen neuen Roman in dem Update von meinem ersten Roman: “Duke ein weiter Weg zurück” angekündigt habe. Aber eine Enttäuschung wegen einer Zeitverzögerung ist mir lieber als eine mangelnde Qualität bei meinem Buch.

Die Geschichte beim Schreiben entdecken

Zu diesen Schriftstellern gehöre ich. Das Schreiben ist für mich auch gleich der kreative Prozess meine Protagonisten und die Geschichte zu finden. Meistens habe ich am Anfang eine Protagonistin im Kopf, weiß worum es geht und das Ende ist mir bewusst. Der Rest der Geschichte entsteht beim Schreiben. Doch wer so schreibt wie ich, hat ein großes Problem. Nach dem Rohentwurf, muss überarbeitet werden und das nicht zu knapp. Manches wird mir bereits beim Schreiben klar, dann gehe ich zurück und überarbeite den vorderen Teil der Geschichte. Dann wiederum kann es passieren, dass ich tagelang an einer Stelle stecke, weil ich nicht herausfinde, wie die

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Roman: Duke…..Auszug Kapitel 4

…Je weiter wir fuhren, desto mehr drängte sich mir der Zustand der Wiesen auf. Gab es denn niemanden außer Papa, der sich darum kümmerte?
„Das sieht hier ganz schön wild aus“, wandte ich mich an Henning.
„Du meinst die Wiesen?“
„Ja. Wen um alles in der Welt hat Papa denn für mich eingestellt?“
Henning sah kurz zu mir rüber.
„Niemand.“
„Das verstehe ich nicht.“
„Was verstehst du daran nicht, Vera?“
„Na, irgendjemand muss ihm doch bei den landwirtschaftlichen Arbeiten, bei den Pferden und dem ganzen Bürokram helfen. Das alles kann Papa nicht alleine gemacht haben.“
Wir waren an der Wiese angekommen, Henning bremste den Wagen ab. Er drehte sich zu mir um.
„Für die Pferde hat Thomas einen Trainer eingestellt, wie ich vorhin bereits erwähnte. Ich glaube, es ist der sechste oder siebte, denn keiner hält es besonders lange mit Stefan aus. Bei den Wiesen hilft ihm manchmal Paul, wenn er nicht gerade auf seinen eigenen genug zu tun hat, oder ich, wenn ich hier bin und Zeit erübrigen kann. Momentan gibt es eine Auszubildende, die den Stall macht und bei den Pferden hilft, das war’s.“
„Was willst du mir damit sagen?“
„Gar nichts, Vera. Ich habe dir lediglich deine Frage beantwortet.“ Seine Stimme klang ärgerlich und ein wenig frustriert. Ich verkniff mir weitere Fragen. Sein kleiner Vortrag verletzte mich, aber ich wusste nicht, weshalb. Klar, er hatte nur meine Frage beantwortet. Doch hintergründig machte er mir einen Vorwurf, das spürte ich. Oder lag es an meinem schlechten Gewissen, das sich meldete? Hatte Papa niemand eingestellt, weil er auf meine Rückkehr hoffte? Ich schob meine Unterlippe vor. Ich war gegangen, ja. Ich hatte nie darüber nachgedacht, ob das Konsequenzen für meine Eltern und speziell für Papa mit sich brachte. Doch war es nicht ganz normal, dass die Kinder irgendwann ihr Elternhaus verließen, und gab es nicht genügend Leute, die sich über so einen Job freuten?
„Bist du sauer?“
Ich schüttelte den Kopf, antwortete aber lieber nicht.
„Ist es gefährlich, dir einen Holzhammer in die Hand zu geben?“
Ich zog eine Grimasse. „Vielleicht. Einige Gäste in dem Hotel, wo ich zuletzt gearbeitet habe, beschwerten sich über den Service. Stell dir vor, am nächsten Tag waren sie verschwunden.“
„Hui, wie gruselig.“ Wir lachten beide und stiegen aus dem Auto. Ich sah mich um. Es gab einiges, was erneuert werden musste. Henning warf mir ein paar Handschuhe zu. …

Podcast Buchgefluester Folge 2: Der Autor und sein Lektor

buchgefluesterIn diesem Podcast erzähle ich euch, welche Bedeutung mein Lektor für mich hat. Wie ich gerade auf ihn gekommen bin und wie die Zusammenarbeit lief. Mein Mann schafft es immer wieder mich aus dem Konzept zu bringen. Lasst euch davon nicht irritieren Smiley So und nun hört einfach mal rein.

P.S. Mario du kommst auch vor.

Podcast: Duke Ein weiter Weg zurueck Kapitel 2

duke_k2Es hat etwas länger gedauert, bis ich zu dem zweiten Kapitel gekommen bin. Ich denke, dass ich in den nächsten Tagen noch ein bisschen was produzieren werde. Sollte es euch zu lange dauern, könnt ihr auf das E-Book bei Amazon zurück greifen.

Das Kapitel 2 hieß in meinem Arbeitsentwurf Turnier. Ursprünglich wäre weder das Kapitel 1, noch das Kapitel 2 in meinem Roman gewesen. Später bei den Überarbeitungen habe ich es erst wieder eingefügt. Das Kapitel 2 war ein harter Brocken, das ich ganz viel überarbeitet habe beim Lektorat. Warum? Das Erfahrt ihr in meinem zweiten Podcast Buchgeflüster. Lasst euch nicht verwirren. Ich habe meinen Podcast-Feed nur einmal bei iTunes angemeldet und ihr müsst halt ein wenig aufpassen, wann es um den Roman geht und wann um Buchgeflüster.

Viel Spaß und ich freue mich wie immer über Euer Feedback.

Video: Kindle ohne Kindle–Die Welt der E-Books erschließen

Immer wieder gibt es Menschen, die mich Fragen, wie Sie meinen Roman lesen können. Ich habe ihnen erklärt, dass es ein E-Book ist und deshalb nur auf einem PC, SmartPhone, iPad, Kindle oder anderen e-Reader gelesen werden kann. Was für mich schon selbstverständlich ist, stellt für viele Leser eine Herausforderung da. Und es ist gar nicht, dass sie nicht bereit wären, es auszuprobieren. Vielmehr haben sie keine Ahnung, wie sie das bewerkstelligen sollen oder der Gedanke, das kann ich eh nicht. Manchmal kommen noch Berührungsängste hinzu.

Obwohl ich Technikaffine bin, kann ich die Gründe sehr gut nachvollziehen. Manchmal ist es auch mir unheimlich, mich in der Welt der Technik oder dem Internet zu bewegen. Ich kann versuchen mich vor der Entwicklung zu verschließen, aber damit halte ich sie nicht auf. Das ist genauso, wie kein Fernseher zu haben oder kein Auto zu fahren. Irgendwann verliere ich den Anschluss an das, was die Gesellschaft bereits lebt. Auch diese Entscheidung kann ich treffen und es ist völlig in Ordnung.

Ich möchte den Menschen helfen, die ganz gerne dabei bleiben möchten. Die Neugierig sind und sich doch nicht trauen es zu probieren. Ich habe das Video in zwei aufgeteilt, damit ich es über meinem YouTube Kanal zur Verfügung stellen kann. Wenn ihr Fragen zu dem Thema habt, schreibt mir einfach eine E-Mail oder einen Kommentar.

E-Books lesen auf Amazon – Kindle ohne Kindle Teil1

E-Books lesen auf Amazon – Kindle ohne Kindle Teil2

Die Engel der Ostsee

Urheberrecht bei Kerstin RachfahlKlar und kalt ist der Morgen. Ich sitze am Strand, dick eingepackt in meiner kuscheligen Fleece Jacke. Auf den Sand habe ich eine Decke gelegt. So bin ich von unten geschützt vor der Kälte. Dunkel und klar ist der Himmel, keine Wolke weit und breit. Das Meer liegt glatt wie ein Spiegel vor mir. Selbst die Bewegungen des Wassers, ausgelöst von den Gezeiten, erzeugen Wellen, die sachte den Strand hochfließen, um sich dann langsam wieder mit dem Rest zu vereinen. Unmerklich wird es am Horizont heller. Das Licht erst ein tiefes dunkles Violett, wechselt ins Rot und weiter in ein Gelborange, dann kann ich sie plötzlich sehen. Die erste Bogenspitze von der Sonne. Fasziniert beobachte ich, wie sie immer weiter emporsteigt, als wäre sie dem Meer frisch entsprungen. Einer neuer Tag. Ein weiterer Tag. Ein Tag auf dem die Nacht folgt und auf die Nacht wieder ein Tag. Egal was geschieht. Egal was passiert. Die Sonne geht auf und geht unter. Das Meer ist da, wo es immer ist, bleibt. Wenn das Leben aus dem Meer kommt, sollte es dann nicht auch dort enden?

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Videointerview auf der Frankfurt Buchmesse 2011 mit Johannes Conrady COO von BookRix

2011-11-09-bookrix-interview-mitplayObwohl ich schon sehr lange auf die Frankfurter Buchmesse gehe, war der diesjährige Besuch für mich ein völlig neues Erlebnis. Im September habe ich meinen ersten E-Book Roman auf Amazon für den Kindle veröffentlicht, letzte Woche auf planet2share im ePub Format. Ich bin Schriftstellerin, dachte ich, und schwebte geradezu über die Buchmesse. Entgegen meiner sonst eher schüchternen Art, kam ich bewaffnet mit Mikrofone und Videokamera auf alle Menschen zu, die bereit waren ein Interview mit mir zu führen

Es war Klasse wie viele sich mir zur Verfügung stellten und ich hätte noch gerne mehr gemacht, doch die Zeit war am Ende zu knapp. Das erste Interview habe ich nun fertig. Johannes Conrady COO von BookRix, erzählte mir von ihre Community Plattform und dem neuen Service, den sie Indie-Autoren anbieten möchten. Inzwischen bin ich dort angemeldet, konnte die Leseprobe von meinem veröffentlichten Roman hochladen. Ich freue mich auf den regen Austausch mit den anderen Teilnehmern auf BookRix.

Ihr wisst nicht was BookRix ist? Zugegeben ich habe sie auch erst über Emily Bold kennengelernt Smiley. Hört einfach rein in mein Interview. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an das Messeteam von BookRix, die mich super nett und offen empfangen haben.

About me mal anders

2011-10-03-werbefilm-kerstinWenn ich ein Buch lesen, dass mir besonders gut gefallen hat, mich vielleicht sogar zum Nachdenken anregt, dann kommt der Punkt, wo ich mehr über den Menschen erfahren möchte, der hinter all dem steht. Ist das Voyeuristisch? Ja, aber es entspringt auch der menschlichen Neugierde und entspricht der Tatsache, dass wir soziale Wesen sind. Ich bin keine Person, die im öffentlichen Interesse steht, aber allein die Vorstellung, was diese Menschen alles ertragen müssen, lässt mich manchmal zweifeln, ob ich überhaupt, etwas über mich erzählen möchte. Ich denke daran, wie viel Spaß es mir gemacht hat, auf der letzten Frankfurter Buchmesse mit Jonathan Stroud zu sprechen, dem Autor der Bartimäus Bücher. Und allein bei diesem kurzen Gespräch, konnte ich seinen hintergründigen britischen Humor spüren, der immer wieder bei

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Werbetrailer mit iMovie von Apple

28-09-2011-imovie-trailerNach einem super kreativem Wochenende, bin ich über ein Produkt von Apple gestolpert, dessen Potential ich völlig unterschätzt habe. Doch zurück zu dem Thema von dem Wochenende. Zwar sehe ich mich als Schriftstellerin und schreibe sehr gerne, aber über mich zu schreiben, empfinde ich als komisch. Also kam mein Mann Carsten auf die Idee, doch einfach über mich ein Video zu drehen. Gesagt, getan. Fünfzwanzig Minuten von Material kamen zu Stande, wo ich mich als Personen meinen Lesern vorstelle und sie etwas aus meinem Leben erfahren können. Als Tool für das Zusammenschneiden und die Erstellung des Videos schlug mir Carsten dann iMovie vor, was wir für unsere Apples haben. Übrigens erstaunlich, wie kulant Apple mit seinen Lizenzen ist. Bis zu fünf Geräte können mit der im iStore runtergeladenen Version kombiniert werden und mit knapp 20,- Euro, zähle ich iMovie zu einem günstigen Produkt.

Ich gehöre zu den Menschen die Software-Handbücher hassen. Ja, so emotional, kann ich das ruhig sagen. Und von meinem Mann nehme ich

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