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Podcast Buchgefluester Folge 3: Amerikanische Indie-Autoren ein Vorbild fuer die Deutschen?

12. Februar 2012

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buchgefluesterDas war eine spannende Diskussion, die wir diesmal in unserem Podcast geführt haben. Zum Einen ging es darum, wie der Markt für Indie-Autoren in der USA aussieht und was wir von ihnen lernen können. Dann haben wir uns genauer den deutschen Markt angesehen. Wir sprachen darüber, welche Einstellung deutsche Autoren zu dem Thema haben, mit ihren Werken Geld zu verdienen. Als nächstes ging es um die Vermarktung von Büchern, was in der USA funktionierte und was nicht. Lässt sich das alles Eins zu Eins auf den deutschen Markt übertragen? Hört einfach mal rein, welche Gedanken wir über das Thema haben. In meinen Ausführungen beziehe ich mich vor allem auf das Buch von John Locke: “How I Sold 1 Million eBooks in 5 Months”. Auf den Blogs von amerikanischen Autoren, könnt ihr viel über deren Erfahrungen auf dem Buchmarkt lesen. Übrigens sehe ich gerade, dass sich das Cover von dem Buch verändert hat und John Locke es als Werbefläche für seine Romane und Western ansieht.

Von den Besten zu lernen ist immer eine gute Idee. Am meisten hat mir das Buch geholfen, zu akzeptieren, dass ich mit meinen Geschichten keine Bittstellerin bin, die um die Anerkennung von einem Verlag betteln muss. Ausschlaggeben sind meine Leser und Leserinnen, denen meine Bücher gefallen müssen, denn Sie sind es, die sie kaufen. Wer gerne liest, bezahlt auch gerne für dieses Vergnügen. Ich erbringe mit meinem Schreiben eine Leistung, die meine Leser honorieren. Das ist es, was wir uns bewusst machen müssen als Autoren.

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Die Entscheidung selbst zu verlegen

26. Juli 2011

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2011-07-26-buchcoverDer Gedanke Schriftsteller zu werden ist mir nie gekommen. Viel zu tief saß die Ehrfurcht vor all den großen Namen deutscher und internationaler Schriftsteller. Schreiben ist ein Talent, etwas mit dem man geboren wird, nicht etwas, dass sich erlernen lässt. Das Kulturgut Buch wird in Deutschland hochgehalten und in den erlesenen Kreis der Schriftsteller kommen nur diejenigen hinein, die von einem Verlag “entdeckt” und verlegt worden sind.

John Locke hat ein interessantes Beispiel gebracht, das ich bestimmt seit zwei Jahren schon intensive mit meinem Mann diskutiere. Carsten konnte nie verstehen, warum ich nächtelang an meinem Buch gesessen habe, um es dann auf der Festplatte abzulegen. “Veröffentliche es doch.” – “Dafür brauche ich ein Verlag.” – “Wieso?”

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