Tag Archives: Indie-Autorin

Social Marketing für Autoren Teil 1

2. Februar 2012

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trophy goldIch lese viel über Social Marketing und höre noch viel mehr. Es gibt bessere Personen, die euch mit vielen Quellen, Erfolgsrezepten und Checklisten eine ganze Menge darüber erzählen können. Sie sind qualifizierter als ich, denn sie sind erfolgreich. Wieso schreibe ich euch dann darüber einen Blogpost? Weil ich euch Mut machen möchte, euren eigenen Weg zu suchen. Es reicht nicht ein Buch zu schreiben und es zu veröffentlichen. Egal, ob es über eine Verlag läuft oder durch dich selbst als E-Book oder Book on Demand. Die Leser müssen wissen, dass es diese Buch gibt. Wovon es handelt, ob sie die Geschichte interessiert oder nicht. Er muss euch finden. Also müssen wir uns als Autoren die Frage stellen, wie erreiche ich meine Leser?

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Roman: Duke…..Auszug Kapitel 4

8. Januar 2012

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…Je weiter wir fuhren, desto mehr drängte sich mir der Zustand der Wiesen auf. Gab es denn niemanden außer Papa, der sich darum kümmerte?
„Das sieht hier ganz schön wild aus“, wandte ich mich an Henning.
„Du meinst die Wiesen?“
„Ja. Wen um alles in der Welt hat Papa denn für mich eingestellt?“
Henning sah kurz zu mir rüber.
„Niemand.“
„Das verstehe ich nicht.“
„Was verstehst du daran nicht, Vera?“
„Na, irgendjemand muss ihm doch bei den landwirtschaftlichen Arbeiten, bei den Pferden und dem ganzen Bürokram helfen. Das alles kann Papa nicht alleine gemacht haben.“
Wir waren an der Wiese angekommen, Henning bremste den Wagen ab. Er drehte sich zu mir um.
„Für die Pferde hat Thomas einen Trainer eingestellt, wie ich vorhin bereits erwähnte. Ich glaube, es ist der sechste oder siebte, denn keiner hält es besonders lange mit Stefan aus. Bei den Wiesen hilft ihm manchmal Paul, wenn er nicht gerade auf seinen eigenen genug zu tun hat, oder ich, wenn ich hier bin und Zeit erübrigen kann. Momentan gibt es eine Auszubildende, die den Stall macht und bei den Pferden hilft, das war’s.“
„Was willst du mir damit sagen?“
„Gar nichts, Vera. Ich habe dir lediglich deine Frage beantwortet.“ Seine Stimme klang ärgerlich und ein wenig frustriert. Ich verkniff mir weitere Fragen. Sein kleiner Vortrag verletzte mich, aber ich wusste nicht, weshalb. Klar, er hatte nur meine Frage beantwortet. Doch hintergründig machte er mir einen Vorwurf, das spürte ich. Oder lag es an meinem schlechten Gewissen, das sich meldete? Hatte Papa niemand eingestellt, weil er auf meine Rückkehr hoffte? Ich schob meine Unterlippe vor. Ich war gegangen, ja. Ich hatte nie darüber nachgedacht, ob das Konsequenzen für meine Eltern und speziell für Papa mit sich brachte. Doch war es nicht ganz normal, dass die Kinder irgendwann ihr Elternhaus verließen, und gab es nicht genügend Leute, die sich über so einen Job freuten?
„Bist du sauer?“
Ich schüttelte den Kopf, antwortete aber lieber nicht.
„Ist es gefährlich, dir einen Holzhammer in die Hand zu geben?“
Ich zog eine Grimasse. „Vielleicht. Einige Gäste in dem Hotel, wo ich zuletzt gearbeitet habe, beschwerten sich über den Service. Stell dir vor, am nächsten Tag waren sie verschwunden.“
„Hui, wie gruselig.“ Wir lachten beide und stiegen aus dem Auto. Ich sah mich um. Es gab einiges, was erneuert werden musste. Henning warf mir ein paar Handschuhe zu. …

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Kein E-Book ohne meinen Lektor

15. September 2011

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2011-07-12-Fotobanner-kerstinÜber den Begriff Lektor bin ich erst vor acht Jahren gestolpert, als ich mich mit dem Schreiben anfing. Als Leser ist mir weder der Lektor, noch der Übersetzter eines Buches jemals aufgefallen. Selbst der Autor einer Geschichte bleibt mir nicht immer im Gedächtnis. (Neulich musste ich sogar überlegen, wie die Autorin von “Harry Potter” heißt.) Autoren, die bei einem Verlag ihr Buch veröffentlichen, bekommen einen Lektor oder eine Lektorin, die das Buch in Form bringen. In diesem Fall kann man sich die Zusammenarbeit nicht auswählen. Das tolle als Indie (Independent) Autorin ist, dass ich mich selbst auf die Suche nach einem Lektor machen konnte und meine Wahl fiel auf Werner Irro.

Als Leser ist einem gar nicht bewusst, welche wichtige Aufgabe ein Lektor hat. Er schaut sich den Plot an, die Charaktere, deckt Unstimmigkeiten im Handlungsablauf auf, betrachtet die Psychologie der Protagonisten, prüft die Dramaturgie, genauso wie die Konflikte und hinterfragt grundsätzlich alles. Aber das ist nur ein Teil seiner Aufgabe.

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Wer verdient wirklich bei E-Books?

6. September 2011

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2011-09-06-direct-publishingIch möchte meine bisherigen Erfahrungen mal in einem Blogbeitrag zusammenfassen. Nicht was den Verkauf meines Liebesromans betrifft, denn der erscheint erst in ein paar Tagen bei Amazon. Sondern über das Ergebnis einer langen Recherche, die noch nicht geendet hat zum Thema E-Books. Im Moment finden sich hier vor allem Studien im amerikanischen Markt, der anders ist als unser deutscher Buchmarkt.

Vor einigen Jahren hörten wir das E-Book von Chris Andersson “The Long Tail”. Es folgten viele andere Bücher zum Thema Social Marketing und Web 2.0. Dennoch ist “The Long Tail” ein empfehlenswertes Buch, Hörbuch oder E-Book, wenn man sich mit dem Thema das erste Mal beschäftigt. Die Essenz des Buches sagt, dass das Internet die

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Der Preis für meinen Roman

30. August 2011

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Duke-ein-weiter-Weg-zurueck-coverWieso kostet mein Roman 2,99 Euro? Ich schreibe für mein Leben gerne, allerdings macht es viel mehr Spaß, wenn ich nicht nur für mich schreiben, sondern für Leser. Warum ich mich entschieden habe, meine Geschichte selber zu verlegen, habe ich bereits in einem Blogbeitrag erklärt. Jetzt die Frage für mich zu welchem Preis.

Einerseits möchte ich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten. Andererseits habe ich Geld und Zeit investiert, damit die Geschichte in dieser Form heute vorliegt. Müssen Autoren umsonst arbeiten?

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