Bei meinem ersten Roman: Duke – Ein weiter Weg zurück, habe ich viele Fehler gemacht. Angefangen beim Cover, bis zur Formatierung. Mir war es wichtig das Buch endlich zu veröffentlichen, nachdem ich solange daran geschrieben hatte und es fast neun Monate lang im Lektorat war. Die Fehler haben mich lange verfolgt. Letztes Jahr fand ich jemanden, der mir das Cover neu gestaltete. Gleichzeitig ließ ich ihn die Datei für das mobi Format zur Verwendung auf dem Kindle bzw. der Kindle App überarbeiten. Ich war erstaunt, welchen Unterschied diese kleinen Änderungen für mein E-Book machte. Für mich war klar Hannas Wahrheit sollte am Ende genauso professionell von der Formatierung her sein.
Als ich mich im Jahr 2011 entschieden habe mein Buch selbst zu publizieren, wollte ich nicht mehr Geld ausgeben als nötig. Einzig und allein bei dem Lektorat und Korrektorat, war mir von Anfang an klar, dass ich professionelle Hilfe, damit mein Manuskript als Buch am Ende meinen Qualitätsansprüchen genügte. Selbstverständlich war mir genauso klar, dass ich langfristig weder das Cover, noch die Konvertierung meiner Manuskripte in eBook Form machen möchte.
Meine Zeit ist begrenzt und drei Bälle in der Luft zu halten: Familie – Unternehmerin – Schriftstellerin, füllen mich vollständig aus. Ich finde der Markt für die Arbeiten rund zu einem Buch, hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. Es gibt immer mehr Lektoren, Designer und Webservices, die sich auf die Bedürfnisse der selbstpublizierenden Autoren einstellen. Ich brauche kalkulierbare Größen und kann keine Tausende von Euros in jedes Buch vorinvestieren. Irgendwann möchte ich, dass meine Bücher nicht nur ihre Kosten tragen, sondern ich mit ihnen einen Teil meines Lebensunterhalts bestreite. Schauen wir uns mal meine Cover-Historie an.
Neulich stolperte ich über einen Blogpost von Sybille bei www.ebookleben.de mit dem Titel: eBooks auswählen. Er hat mich zum Nachdenken gebracht, denn mir wurde bewusst das wir mit all den neuen Autoren, zwar eine Menge neuen, tollen, günstigen, unzensierten Lesestoff bekommen haben, aber gleichzeitig macht es unser Leben wieder ein Stück weit komplizierter.
Da gibt es nicht mehr die Verlage, die schön darauf achten, dass im Herbst nicht zu viel Lesestoff auf dem Markt kommt. Den Trend des Jahres kann ich verpassen, weil ich gar nicht merke, dass derzeit Romane mit Engeln “in” sind. Meine Buchhändlerin kennt sich mit dem Lesestoff in Buchform aus, aber bei den digitalen Büchern muss sie passen. Zeitungen und Zeitschriften? Ehrlich, ich weiß es nicht, ob sie über den E-Book Markt schreiben und E-Books rezensieren, aber Emily Bold und Birgit Böckli wurden in der „Freundin“ immerhin mal erwähnt.
Doch wie finde ich jetzt passende Literatur für mich?
Habt ihr euch als Indie-Autoren auch schon mal gefragt, wie ihr es schaffen könnt, in die “Bestseller”-Listen von dem Kindle-Shop bei Amazon zu kommen? Dass Leser meine Bücher finden, ist das A und O für einen selbstpublizierenden Autor. Vielleicht sogar für alle Autoren. Über Social Marketing habe ich ja bereits geschrieben, diesmal möchte ich mich mit dem Algorithmus von Amazon beschäftigen, der letztlich hinter den Bestseller Listen von Amazon steckt. Ich selbst habe keine technischen Untersuchungen gemacht. Ich greife hier auf meine Erfahrungen zurück, die ich bei der Recherche zum Thema Google, SEO und Social Marketing gesammelt habe. Genauso wie auf die Informationen von amerikanischen Kollegen.
Es gibt einen Podcast von den Autoren Johnny, Sean & Dave mit dem Namen “The Self Publishing Podcast” in der Episode 5 sprechen sie mit ED über seine Untersuchungen, wie ein Autor sich in die Listen von Amazon schleichen kann. Ich habe die Jungs gefragt, ob ich die Inhalte von ihnen verwenden kann und das war kein Thema. Wer alles lieber live in Englisch hören möchte, dem empfehle ich den Podcast.
Mein erster Versuch mit KDP-Select ist fast beendet und ich möchte meine Erfahrungen mit euch teilen.
Vielleicht habt ihr bereits meine ersten zwei Posts zum Thema “Social Marketing für Autoren” gelesen. ( Teil 1 und Teil 2) In diesem Fall wisst ihr wie ich das Thema: “Mein Buch” verkaufen angehe. Was ich gerne beim Start meines erstes Romans gemacht hätte, wäre das Buch kostenlos anzubieten für eine Woche. Damals war ich mir nicht sicher, ob sich das mit der Buchpreisbindung in Einklang bringen lässt. Nach der Weihnachtsaktion von Amazon mit Büchern von Verlagen, dachte ich: “in Ordnung, wenn die das dürfen, mache ich es das nächste Mal genauso”. Leider habe ich die finanziellen Mittel noch nicht zusammen, um mein nächstes Lektorat zu finanzieren. Je nach Länge des Manuskriptes muss ich zwischen 3.000 – 4.000 Euro rechnen. Eine Geschichte liegt bereits fertig in der Schublade und wartet nur auf das Lektorat, den dritten Schreibe ich gerade.
Dann kam mir KDP-Select über den Weg gelaufen. Ein Aktion von Amazon, damit Autoren
Buchgefluester Podcast Folge 3: Amerikanische Indie-Autoren ein Beispiel fuer die Deutschen?[ 39:16 ]Jetzt abspielen | Download (1)
Buchgefluester Podcast Folge 3: Amerikanische Indie-Autoren ein Beispiel fuer die Deutschen?[ 39:19 ]Jetzt abspielen | Download (33)
Das war eine spannende Diskussion, die wir diesmal in unserem Podcast geführt haben. Zum Einen ging es darum, wie der Markt für Indie-Autoren in der USA aussieht und was wir von ihnen lernen können. Dann haben wir uns genauer den deutschen Markt angesehen. Wir sprachen darüber, welche Einstellung deutsche Autoren zu dem Thema haben, mit ihren Werken Geld zu verdienen. Als nächstes ging es um die Vermarktung von Büchern, was in der USA funktionierte und was nicht. Lässt sich das alles Eins zu Eins auf den deutschen Markt übertragen? Hört einfach mal rein, welche Gedanken wir über das Thema haben. In meinen Ausführungen beziehe ich mich vor allem auf das Buch von John Locke: “How I Sold 1 Million eBooks in 5 Months”. Auf den Blogs von amerikanischen Autoren, könnt ihr viel über deren Erfahrungen auf dem Buchmarkt lesen. Übrigens sehe ich gerade, dass sich das Cover von dem Buch verändert hat und John Locke es als Werbefläche für seine Romane und Western ansieht.
Von den Besten zu lernen ist immer eine gute Idee. Am meisten hat mir das Buch geholfen, zu akzeptieren, dass ich mit meinen Geschichten keine Bittstellerin bin, die um die Anerkennung von einem Verlag betteln muss. Ausschlaggeben sind meine Leser und Leserinnen, denen meine Bücher gefallen müssen, denn Sie sind es, die sie kaufen. Wer gerne liest, bezahlt auch gerne für dieses Vergnügen. Ich erbringe mit meinem Schreiben eine Leistung, die meine Leser honorieren. Das ist es, was wir uns bewusst machen müssen als Autoren.
Valentinstag ist der Tag der Liebenden. Deshalb möchte ich meinen Lesern, nein Leserinnen, für diesen Tag ein ganz besonderes Geschenk machen. Ihr könnt meinen Roman vom 14.02.-15.02.2012 von Mitternacht bis Mitternacht kostenlos downloaden.
Sagt es ruhig weiter, behaltet es nicht für Euch. Es macht mir ganz viel Freude, wenn ich von Euch höre, ob Euch mein Roman gefallen hat. In der Geschichte, steckt von meiner Seite ganz viel Herzblut und die Protagonistin ist mir, in der Zeit des Schreibens, sehr ans Herz gewachsen. Manchmal sind wir einfach blind, für das Gute was ganz Nahe bei uns ist. Manchmal können wir nicht glauben, dass es jemanden auf der Welt gibt, der uns so sehr liebt, dass er einfach nur unser Glück im Auge hat. Auf Männer die Gefühle haben und Stark genug sind sie uns zu zeigen.
Ich wünsche Euch einen schönen Valentinstag mit eurem Mann, Freund oder Freundin.
Immer wieder gibt es Menschen, die mich Fragen, wie Sie meinen Roman lesen können. Ich habe ihnen erklärt, dass es ein E-Book ist und deshalb nur auf einem PC, SmartPhone, iPad, Kindle oder anderen e-Reader gelesen werden kann. Was für mich schon selbstverständlich ist, stellt für viele Leser eine Herausforderung da. Und es ist gar nicht, dass sie nicht bereit wären, es auszuprobieren. Vielmehr haben sie keine Ahnung, wie sie das bewerkstelligen sollen oder der Gedanke, das kann ich eh nicht. Manchmal kommen noch Berührungsängste hinzu.
Obwohl ich Technikaffine bin, kann ich die Gründe sehr gut nachvollziehen. Manchmal ist es auch mir unheimlich, mich in der Welt der Technik oder dem Internet zu bewegen. Ich kann versuchen mich vor der Entwicklung zu verschließen, aber damit halte ich sie nicht auf. Das ist genauso, wie kein Fernseher zu haben oder kein Auto zu fahren. Irgendwann verliere ich den Anschluss an das, was die Gesellschaft bereits lebt. Auch diese Entscheidung kann ich treffen und es ist völlig in Ordnung.
Ich möchte den Menschen helfen, die ganz gerne dabei bleiben möchten. Die Neugierig sind und sich doch nicht trauen es zu probieren. Ich habe das Video in zwei aufgeteilt, damit ich es über meinem YouTube Kanal zur Verfügung stellen kann. Wenn ihr Fragen zu dem Thema habt, schreibt mir einfach eine E-Mail oder einen Kommentar.
Heute möchte ich allen Männern Mut machen, ihren Frau ein elektronisches Gerät zu Weihnachten zu schenken. Nein, nicht den ultimativen Staubsauger oder die Dampfbügelstation! Und auch keinen Schachlerncomputer, wie ihn mir mein Mann vor langer, langer, langer Zeit als erstes Weihnachtsgeschenk überreichte. Sondern einen Kindle und ich werde auch gleich erklären, wieso das eine ausgezeichnete Geschenkidee ist.
Seit ich meinen ersten E-Book Roman: Duke – Ein weiter Weg zurück veröffentlicht habe, fragen mich Freundinnen und Bekannte, wie Sie denn dieses Buch lesen können. Die Neugierde ist groß, denn in unserem Dorf kennen die Menschen mich. Arbeitgeber, Mutter, Kinder, Kindergarten, Schule, Kirche, Gospel-Chor, Freilichtbühne und nun auch noch Autorin. Es tat mir schon fast weh, als ich allen erklären musste, dass dieser Roman NUR elektronisch zu lesen sei. So viele verlorene mögliche Leserinnen meines Romans. Die Enttäuschung war groß. Dennoch stellte ich zu meinem Erstaunen fest, dass dieses Thema einige nicht losließ. Selbst meine 63 jährige Chorkollegin, die an der Arbeit zwar ein Computer hat und auch zu Hause, aber ansonsten technisch keine Affinität besitzt, wünscht sich nun einen Kindle. Meine beste Freundin, eine Vielleserin, die Bücher über alles liebt, so eine klassische Anti-eReaderin, war so fasziniert von dem Kindle (sie musste
Da ich nicht zum Fachpublikum gehöre, blieb mir nur das Wochenende für ein Besuch auf der Frankfurter Buchmesse. Es war ein toller Tag mit vielen interessanten Gesprächen und Interviews, die ich hoffentlich schnell auf meinen Blog veröffentlichen kann. Sonst war ich immer ein Besucher, der staunend und ehrfürchtig durch die heiligen Hallen ging. Diesmal fühlte ich mich zum ersten Mal, wie ein Teil einer großen Gemeinschaft mit einem Interesse, nämlich das Buch. Bewaffnet mit einer Kamera, fand ich es toll, dass sich so viele Personen spontan zu einem Gespräch fanden. Leider waren am Sonntag bereits eine Menge interessanter Gesprächspartner auf dem Rückweg. So fehlt mir das Interview mit dem Kindle Direct Publishing Team von Amazon, was wirklich sehr, sehr schade war und mit Pageplace von der Telekom. Mit der Pressesprecherin von Pageplace habe ich aber vereinbart, dass wir uns mal für ein Interview in Darmstadt treffen. So hoffe ich auch, dass ich das Kindle Direct Publishing Team noch vor die Kamera bekommen, vielleicht auf der Leipziger Buchmesse.
Auf dem Foto oben seht ihr mich und Emily Bold bei dem BookRix Stand. Emily war bereits von ihrem RTL2 Interview geschafft, aber mit BookRix konnte ich ein Interview führen.
Im Vorfeld las ich zwei Artikel aus dem Feuilleton der Frankfurter Allgemeine, über die ich den Kopf schütteln musste.
3. April 2013
Kommentare deaktiviert