Meine Erfahrungen mit KDP-Select (Social Marketing)

Kindle direct publishingMein erster Versuch mit KDP-Select ist fast beendet und ich möchte meine Erfahrungen mit euch teilen.

Vielleicht habt ihr bereits meine ersten zwei Posts zum Thema “Social Marketing für Autoren” gelesen. ( Teil 1 und Teil 2) In diesem Fall wisst ihr wie ich das Thema: “Mein Buch” verkaufen angehe. Was ich gerne beim Start meines erstes Romans gemacht hätte, wäre das Buch kostenlos anzubieten für eine Woche. Damals war ich mir nicht sicher, ob sich das mit der Buchpreisbindung in Einklang bringen lässt. Nach der Weihnachtsaktion von Amazon mit Büchern von Verlagen, dachte ich: “in Ordnung, wenn die das dürfen, mache ich es das nächste Mal genauso”.  Leider habe ich die finanziellen Mittel noch nicht zusammen, um mein nächstes Lektorat zu finanzieren. Je nach Länge des Manuskriptes muss ich zwischen 3.000 – 4.000 Euro rechnen. Eine Geschichte liegt bereits fertig in der Schublade und wartet nur auf das Lektorat, den dritten Schreibe ich gerade.

Dann kam mir KDP-Select über den Weg gelaufen. Ein Aktion von Amazon, damit Autoren

ihre Bücher zum Verleihen bereitstellen. Amazon Prime Member, können sich pro Monat eine bestimmte Anzahl von Büchern leihen (jedes Buch nur einmal). Anhand der ausgeliehenen Mengen verteilt Amazon Geld unter den Autoren, entsprechend der Anzahl ihrer verliehen Bücher. Es gibt andere Autoren, die bereits viel darüber geschrieben haben. Für mich war es ganz einfach mein E-Book für das Programm zur Verfügung zu stellen. Ich veröffentliche nur bei Amazon und hatte mein Buch auf meiner Webseite zum Verkauf als Download hinterlegt. Für die Aktion, muss das Buch exklusive bei Amazon sein in dem drei Monats Zeitraum, in dem der Autor sich für KDP-Select anmeldet. Der Grund ist ganz simple. Während des Zeitraum erhält der Autor fünf Tage, in dem er sein E-Book kostenlos anbieten kann. Genau das war der Punkt, um den es mir ging. Das ich von dem Amazon-Topf für das Verleihen der Bücher profitiere, schloss ich von Anfang an aus. Aber dieser kostenlose Zeitraum hatte es mir angetan. Hier liegt auch der Grund begraben, wieso das Buch exklusive bei Amazon sein muss. Ihr wisst es schon, nicht war? Buchpreisbindung.

Verkauf von meinem E-BookAls Zeitraum wählte ich einmal den Valentinstag und einmal Ostern. Von dem Erfolg des zweiten Zeitraums war ich sehr überrascht. Es ist schon eine tolle Vorstellung, wenn über 1.000 potentielle Leser dein Buch auf ihren Kindle laden. Natürlich ist mir klar, dass nicht jeder von den Schnäppchen-Jägern am Ende das Buch liest. Geholfen hat es trotzdem. Ich habe drei weitere Rezensionen erhalten und mein Buch bewegt sich seit Ostern in den Top 100 Listen für Gegenwartsromane und Liebesromane.

In der Tabelle seht ihr, von welchen Zahlen ich Rede und was genau ich bisher verdient habe. Schön ist, dass es viele neue Verknüpfungen mit meinem Buch gibt. Ihr wisst schon “Kunden die das Buch gekauft haben…..”

Es gibt noch andere Autoren, die von ihren Erfahrungen mit konkreten Zahlen berichten.

Wenn ihr auch über eure Erfahrungen berichtet und zwar mit Angabe von Zahlen, dann würde ich gerne euren Beitrag verlinken. Meldet euch in diesem Fall bei mir.

Viel Freude bei Eurer Veröffentlichung.

Ein Gedanke zu „Meine Erfahrungen mit KDP-Select (Social Marketing)

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