Erfahrungen von Michael R. Hicks (Indie-Autor)

3. Februar 2012

Erfahrung

SeasonLarge1Passend zu meinem Beitrag gestern, bin ich über vier Blogpost von Michael R. Hicks gestolpert, der darin seine Erfahrungen als Selbstpublizierender Autor schildert. Was mich daran so fasziniert hat, ist seinen Offenheit bei den Zahlen. Er hat erst vor kurzem seinen Fulltime Job aufgegeben, er war beim Staat beschäftig mit sicheren Bezügen. In seinen Beiträgen schildert er, wie schwierig der Wechsel für ihn war und wie hart ein Leben als Autor ist. Wer kein Scheu hat Englisch zu lesen, dem empfehle ich seine Webseite zu besuchen. Auch über KDP Select gibt es dort ein sehr guten Bericht, mit den Download Zahlen seiner Bücher vorher und nachher. Für alle die nicht so gerne Englisch lesen, möchte ich gerne eine Passage aus seinem Blogpost zitieren (ich habe gefragt, ob ich das darf), ziemlich frei übersetzt (ich bin nicht so gut in Übersetzungen). Warum ich das möchte? Weil ich denke, dass viele deutsche Indie-Autoren von seiner Erfahrung profitieren können. Los geht es:


Denk daran, wenn du meinst du kannst als Vollzeit Autor ein Buch pro Jahr923ca20da89eb6a180abe973128ff537 schreiben, dann brauchst du ein weiteres Einkommen, außer du landest einen Volltreffer (was Glück bedeutet, nicht Planung, außer Du hast bereits eine fest Leserschaft für deine Bücher). Der Markt ist wirklich eine Sache des Publizierens oder Untergehens und das Überleben ist mit denen, die mehr Bücher produzieren.

Eine andere Sache: Ich würde niemals ernsthaft erwägen, meinen sicheren Arbeitsplatz aufzugeben, um ein Vollzeit Autor zu werden, wenn du nicht mindestens eine Liste von sechs Titeln im Hintergrund hast. Vielleicht hast du einen absoluten Spitzentitel, wie mein “Season of the Harvest”, es am Anfang war, aber was einmal hochgekommen ist, kommt ganz sicher auch wieder runter. Es ist einfach eine Frage der Zeit, wie lange das Buch in den TOP-Listen ist. Aber mit einer ganzen Menge von Büchern in deiner Liste, werden diese immer da sein und weiterhin Geld verdienen, auch wenn Sie nicht mehr in den TOP-Listen sind. Und jedes neue Buch, das du publizierst wird mehr Einkommen für dich bedeuten.”

Link zu dem Blogpost: Adjusting to Being a Full-Time Author- Part 2

Über diesen Punkt stolpere ich immer wieder bei den amerikanischen Independed Autoren/Autorinnen. Egal nun wie ihr zu “Serien”-Romane, Thriller, Krimi, Science-Fiction, Fantasy, Western….steht, es ist wichtig das ihr euren Autoren-Namen aufbaut, als Marke. Die Leser müssen wissen, was Sie von Euch bekommen können, dann habt ihr die Möglichkeit eine Fan-Gemeinde aufzubauen. Nehmen wir mal das Beispiel “Tom Clancy”, ich weiß nicht wer von Euch schon mal was von dem Autor gelesen hat (Jagd auf roter Oktober, der Patriot, das Kartell…), als ich neulich ein neues Buch von ihm hörte, recherchiert ich im Internet nach dem Namen. Völlig überrascht las ich, das Tom Clancy seinen Namen an Autoren verleiht, wenn es um ein militärisches Thema geht. Das nenne ich mal eine Marke Smiley Als Leserin war ich enttäuscht, aber habe ich den Unterschied gemerkt?

Hier noch der Link von Mike seinem Blogpost zum Thema KDP Select: Amazon´s KDP Select: Update.

P.S. In seinen Blogpost zum Thema Full-Time Autor, hat Mike eine Anmerkung drin, die mir im Internet Business nicht neu ist, aber die ihr im Kopf behalten solltet. Die Änderung des Algorithmus von Amazon, bei der Erstellung der TOP-Listen für die Käufe. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, war das, damit die TOP-Listen vielfältig bleiben, denn Amazon verkauft durch die Breite seines Angebotes. Eines der größten Themen im Internet ist das Finden der gewünschten, relevanten Information für den Kunden, kurz “Search” oder “Suche”. Mit seinem guten Such-Algorithmus ist Google in die oberste Liga der IT-Unternehmen gerutscht. Auch für Amazon ist es wesentlich dem Kunden zu helfen, genau die Produkte zu finden, die ihm gefallen. 

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